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Facebook geht gegen Werbeschleudern mit wenig Content vor

Soziale Netzwerke, Facebook allen voran, sind gespickt mit Verlinkungen, die zu Websiten mit wenig Aussage und Mehrwert, aber viel Werbung führen. Oft arbeiten diese Seiten auch mit Clickbait. Gegen solche Links geht Facebook nun vor und zeigt sie nicht mehr in den News Feeds an. Diese „Werbeschleudern“ sollen mit Hilfe künstlicher Intelligenz erkannt werden.

Die als „störende bzw. arglistige“ Werbung erkannten Seiten sollen in Zukunft nicht mehr angezeigt werden – doch dies ist nicht ganz so einfach zu realisieren. Facebook hat nach eigenen Angaben hunderttausende von Websites kontrolliert und nach Werbung durchsucht. Diese wurden in einen Algorithmus eingespeist und bilden nun die Grundlage für die künstliche Intelligenz, ähnlich gestrickte Seiten herauszufiltern.

Ziel ist es, dass die Nutzer von Facebook wieder mehr Inhalte als leere Werbung sehen. Die Postings mit entsprechenden Inhalten werden „bestraft“, indem sie weniger häufig angezeigt werden und nicht als Werbeanzeige geschaltet werden können.

Die Idee dieser Werbung hat sich in der letzten Zeit stark etabliert. Ziel ist es, möglichst viele Werbeeinnahmen zu generieren. Erkennen kann man diese Seiten an reißerischen Überschriften und Bildergalerien, bei denen jedes Bild auf einer neuen Website mit viel Werbung zu sehen ist.

Die Maßnahmen werden dazu führen, dass die betroffenen Publisher künftig wesentlich weniger Traffic verzeichnen können und dafür diejenigen mehr Treffer generieren, die Facebook normal nutzen. Die Maßnahmen treten in den nächsten Monaten Schritt für Schritt in Kraft.

Quelle: Golem, FB

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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