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Facebook wird für Spiele-Streamer interessant

Mit dem „Gaming Creators“-Programm bietet Facebook Spiele-Streamern künftig die Möglichkeit, ihre Live-Videos auf Facebook zu monetarisieren und in FullHD zu streamen. Der US-Konzern baut sein Angebot im Videobereich damit aus und zieht mit Konkurrenten wie YouTube und Twitch gleich, die Nutzern schon länger die Möglichkeit bieten, mit ihren Gaming-Inhalten Geld zu verdienen.

Zu Beginn werden nur einige von Facebook ausgewählte Gamer die Möglichkeit bekommen, das Programm zu nutzen. In einer späteren Phase soll das Programm dann für weitere Nutzer geöffnet werden. Bewerbungen werden bereits jetzt entgegengenommen.

Das Ziel des Konzerns besteht letztendlich darin, Gaming-Inhalte auf der eigenen Plattform zu stärken und Konkurrenten wie YouTube und Twitch in dieser Hinsicht den Rang abzulaufen. Spieler erhalten im Zuge dieser Entwicklung die Möglichkeit, auch auf Facebook spielend Geld zu verdienen.

Eine weitere Neuerung besteht darin, dass die Teilnehmer des Programms erstmals die Möglichkeit erhalten, Inhalte in 1080p mit 60 Frames pro Sekunde zu streamen. Bisher sind derart hochqualitative Aufnahmen bzw. Übertragungen nicht möglich gewesen.

Facebook plant, zukünftig auch Plattformen wie Instagram oder Oculus-VR in das Programm einzubinden. Durch langsames Wachstum – Nutzer werden nach und nach ins Programm aufgenommen – sollen nachhaltige „Communities“ wachsen können. Facebook scheint somit sehr daran interessiert zu sein, ein möglichst hochwertiges und langlebiges Angebot zu schaffen.

In dieser Hinsicht interessant sind auch die E-Sports-Ambitionen des Internetgiganten. In den vergangenen Wochen präsentierte Facebook sich beispielsweise als exklusiver Partner der ESL-Turniere und der CS:GO-Pro-League. Nutzer reagierten bisher jedoch vorwiegend ablehnend auf die Pläne.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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