Gadgets & Zubehör Testberichte

FeiyuTech SPG2 – Smartphone-Gimbal im Praxistest

Funktionen und Modi

FeiyuTech hat das SPG2 für alle Personen konzipiert, die mit ihrem Smartphone Videos ohne störende Bewegungen aufnehmen wollen. Obwohl die Hauptzielgruppe sicherlich Vlogger sind, bietet das Gimbal trotzdem einen Schutz gegen Spritzwasser, was einen problemlos Außeneinsatz zum Beispiel beim Skifahren ermöglicht. Im Test konnte das Gimbal seinen Hauptzweck, nämlich das Ausgleichen von Bewegungen mit Bravour meistern. Die verschiedenen Modi ermöglichen jedoch noch wesentlich mehr, als nur stabile Videos aufzuzeichnen.

Neben dem Smartphone gibt auch das Gimbal selbst Informationen über den aktuell verwendeten Modus, die Akkulaufzeit und weitere Dinge direkt über das gut ablesbare OLED-Display im Griff an den Nutzer weiter.

Um auch die Audioqualität zu steigern, kann zusätzlich zum Smartphone-Mikrofon ein weiteres Mikrofon über einen Klinkenstecker mit dem Gimbal verbunden werden. Weiteres Zubehör kann außerdem über zwei ¼ Zoll Gewinde am Gimbal montiert werden. Während der Nutzung wird das Gimbal hauptsächlich über das Multifunktions-Drehbar gesteuert, mit dem der Zoom, die Schärfte und die Bewegung der drei Drehachsen kontrolliert werden kann. Dank der guten Positionierung seitlich am Handgriff können alle wichtigen Funktionen mit einer Hand während der Nutzung gesteuert werden.

Der sogenannte Shadow Hunting-Modus reagiert besonders schnell auf Drehbewegungen des Nutzers, ohne dabei Bewegungen auszugleichen. Es lassen sich so auch schnelle Objekte aufzeichnen, was jedoch auf Kosten der Qualität geschieht.

Besonders für Freunde von Instagram, Facebook und Co. wurde außerdem der Vertikal-Modus integriert, bei dem mit nur einem Klick der Aufnahmemodus gewechselt werden kann.

Mein persönliches Highlight war jedoch der Follow-Modus der es in Kombination mit dem Anti-Shake-Algorithmus ermöglicht ein Objekt zu Fokussieren und dann in der Bewegung zu filmen. Die Software des Gimbals sorgt dann dafür, dass beispielsweise während der Träger läuft ein vorher fokussiertes Haus stets weiter im Fokus des Bildes verbleibt.

Der 5.000 mAh große Akku soll eine Laufzeit von etwa 14 Stunden ermöglichen. Das Aufladen per USB dauert etwa 2 Stunden. Eine ganztägige Nutzung ist also problemlos möglich. Außerdem kann der Akku auch unterwegs über eine optional erhältliche Powerbank geladen werden.

Anzumerken ist auch das relativ hohe Gewicht, das zusammen mit einem Smartphone bei etwa 700 g liegt. Persönlich fand ich dies aufgrund des guten Griffs zwar nicht störend, einige Personen werden sicherlich jedoch ein leichteres Gimbal aus Kunststoff bevorzugen.

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