Spiele Testberichte

Final Fantasy XV: Die offene Welt von Eos

Das Warten hat nun ein Ende und damit auch die Schonzeit für die PS4. Der neue Ableger der bekannten Final Fantasy-Reihe ist erschienen und liefert prompt eine bunte Mischung der Gefühle. Ganz nach dem Sprichwort: „Wo Annehmlichkeiten sind, da gibt es auch Schmerz“ bringt der spielerische Richtungswechsel nicht nur über fünfzig Stunden Spaß, sondern auch einiges Fluchen und Kopfschütteln. Was die Gefühlsschwankungen ausgelöst hat und vieles mehr erfahrt Ihr in meinem Test.

 Ein Königreich, ein Konflikt und ein Kronerbe

An dem Tag, als ein Friedensvertrag zwischen den Königreichen Lucis und Niflheim unterzeichnet werden soll, lässt der Herrscher Niflheims, Idola Aldercapt, seine Armee die Stadt Insomnia angreifen und bringt Insomnias Kristall, der letzte der gesamten Welt, in seine Gewalt. Während des Angriffs wird der König von Lucis ermordet und dessen Sohn Noctis Lucis Caelum zusammen mit einer jungen Frau für tot erklärt. Bei dieser Frau handelt es sich um Lunafreya Nox Fleuret von Tenebrae, welcher es gelang ins Exil zu flüchten.

Noctis hingegen war bei diesen Ereignissen gar nicht anwesend, da er Insomnia zuvor mit seinen vier Gefährten Ignis, Gladiolus und Prompto verließ. Denn sein Vater hatte sie zuvor losgeschickt, um die Hochzeit mit Lunafreya vorzubereiten, weil dieses Bündnis ein Teil des Friedensvertrages war. Dementsprechend ist auch er noch ziemlich lebendig, aber die imperialen Truppen sind auf der Suche nach ihm. Allerdings werden die Geschehnisse an der Quelle allen Übels nur oberflächlich angeschnitten, denn jeder weiß doch, wie uninteressant Politik ja sein kann. Schade eigentlich, da man ohne den Film Kingslaive eher wenig Ahnung hat, was gerade eigentlich passiert. Dies erschwert es einem die Tragik nachzuempfinden. Aber wer braucht Tragik, wenn er auch Action haben kann?

Nach einem notwendigen Tutorial bereitet einen eine kurze Cutscene auf die kommenden Herausforderungen in Eos vor. Dann werdet Ihr mitten in die Geschehnisse von Final Fantasy XV reingeworfen und so manch einer von euch könnte Gefahr laufen sich überrumpelt zu fühlen.

Ein Prinz der „besonderen“ Art

Für die Kenner unter euch werden einige Charaktere nicht fremd sein, da sie schon in Final Fantasy Dissidia einen Cameoauftritt hatten.

Noctis Lucis Caelum, auch „Noct“ genannt, ist der Protagonist von Final Fantasy XV. Er ist der Kronprinz und letzte Erbe des Adelsgeschlechts, welches über Lucis herrscht und die Kristalle beschützt. Zudem wurde er von der Göttin Etro mit besonderen Fähigkeiten gesegnet. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass er himmlisches Licht sehen und somit auch den Tod anderer vorhersagen kann.

Sein Charakter spiegelt größtenteils den typischen Prinzen, welcher sich eher als eigensinnig und rebellisch gibt, wieder. Wie der alltägliche Prinz lehnt auch er starre und königliche Konventionen ab, ist aber immer darauf bedacht, die zu schützen, die loyal zu ihm stehen. Des Öfteren reagiert er übereilt und überschätzt seine physischen Kapazitäten.  Wie gesagt, alles in allem, ist Noctis der typische Kronerbe eines fiktionalen Werks. Oder auch die personifizierte Definition eines Gangleaders.

Er verwendet mehrere Waffen, welche von Schwertern über Speere bis hin zu Lanzen variieren. Diese kann er mit Telekinese für den Angriff sowie für die Verteidigung nutzen.

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CrazieShortie

Ich bin Isabell, gebürtige Norddeutsche und schon in frühen Jahren habe ich mich für Videospiele und dergleichen begeistert. Momentan bin ich neunzehn Jahre alt und studiere in Lübeck.

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