Peripherie Testberichte

Fnatic Gear Rush G1 Silent: Leise Gaming-Tastatur im Test

Software & Features

Die Konfigurationssoftware ist für den Tastaturbetrieb überflüssig. Jedoch muss hier auf eine Profilfunktion bzw. auf eine Konfiguration verzichtet werden. Im Lieferumfang ist die entsprechende Software nicht enthalten, sie kann jedoch bei Fnatic Gear kostenlos heruntergeladen werden.

Bei der Software selbst standen Einfachheit und Funktion im Vordergrund. Der User kann linksseitig einen von zehn Mapping-Punkten wählen und verbindet diesen mit einer beliebigen Taste mit Ausnahme der Tasten F7 bis F12 sowie der FN-Taste. Im sogenannten Fnatic Gear Mode wird das Tastenmapping für die genannten Tasten umgestellt und somit ein Hotkey oder Makro aufgerufen. Insgesamt zehn Mappings können so für jedes der fünf Profile durchgeführt werden.

Im Einsatz

Die enthaltene Handballenauflage kommt der Ergonomie der menschlichen Hand entgegen. Auch diese ist im Softtouch-Lack gehalten und ganz einfach anzubringen. Zwei Clips werden an der Tastatur eingerastet – fertig. So entsteht eine Art Führung, in der die Handballenauflage Raum findet. Die robuste Grundplatte macht das Tastaturgehäuse recht robust und verwindungssteif.

Die Fnatic Gear Rush G1 Silent (mit Handballenauflage)
Die Fnatic Gear Rush G1 Silent (mit Handballenauflage)

Das Keyboard Fnatic Gear Rush G1 Silent basiert auf der Tastatur KB-460 – soviel haben wir bereits gelernt. Der QWERTZ-Tastatur wurde rechts lediglich durch einen Function-Key (FN) ergänzt (diese ersetzt die Windows-Taste). Dieser Schalter aktiviert zusammen mit den Tasten F1 bis F6 die Mediensteuerung. F7 bis F11 liefern verschiedene mögliche Profile. Eine letzte Taste – F12 – aktiviert den Fnatic Gear Mode, der gleichzeitig die Windows-Taste deaktiviert. Die Tastenkombination FN + N erlaubt die Umschaltung zwischen NKRO und 6KRO.

Gefällig sind Einfachheit und Qualität. Hier wurde nicht am falschen Ende gespart, denn einen harten Anschlag oder metallisches Klicken beim Tippen sucht man beim Fnatic Gear Rush G1 Silent vergebens. Die Eingewöhnungszeit für das geringe Betätigungsgewicht ist kurz. Schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Beim Gaming bieten kurze und schnelle Signalwege einen entscheidenden Vorteil. Verschluckte Signale (Ghosting) waren im Test nicht festzustellen.

Die rote Tastenbeleuchtung kann gedimmt werden, den „Breathe-Modus“ wird man jedoch nur los indem man die Beleuchtung komplett deaktiviert – einen anderen Modus gibt es nicht. Die Tasten sind durch die LED-Beleuchtung auch in der Dunkelheit gut zu erkennen. Grundlegende Features zur Anpassung des Tastenlayouts für Spiele und Software sind in der Tastatur-Software enthalten. Wer aber gern auf solcherlei Extras verzichtet, benötigt die Software erst gar nicht. Weiterer Mehrwert ist hier nicht zu erwarten.

Die bereits erwähnten USB 2.0-Schnittstellen an der Gehäuserückseite ermöglichen den Einsatz weiterer Peripherie. Datenaustausch ist hier ohne Probleme möglich, auch wenn es keinen schnellen USB 3.0-Anschluss gibt. Allerdings wird die Tastatur nur über einen USB-Port angeschlossen, weshalb sie auch nicht viel Strom abgegeben kann. Smartphones werden beispielsweise zwar erkannt, aber nicht geladen. Bei stromhungrigen externen Festplatten kann es hier zu Problemen kommen.

Der USB-Hub der Rush G1 Silent
Der USB-Hub der Rush G1 Silent

Technische Daten

Marke: Fnatic Gear
Modell: Rush
Gewicht: ca. 1,3 kg
Abmessungen: 44,8 x 14,8 x 3,3 cm (B x T x H)
Anschluss: USB 2.0
Schalter: Cherry MX Red Silent
Tastenbeleuchtung: dimmbar („Breathe-Modus“) in drei Stufen
Extras: USB-Hub (2x USB 2.0)

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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