Simon

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Wie Recherchen von ProPublica und des Bayerischen Rundfunks ergeben haben, waren jahrelang rund 16 Millionen Patientendatensätze frei im Internet zugänglich. Jedermann konnte sich Zugang zu den sensiblen Daten verschaffen.
Die Datensätze enthielten dabei vor allem Röntgen-, MRT- und CT-Aufnahmen. Neben diesen war auch der Zugriff auf die persönlichen Daten der Betroffenen möglich – so lagen etwa Namen, Adressen und Geburtsdaten offen. Gespeichert waren die sensiblen Daten auf sogenannten PACS-Servern. Auf derartigen Servern werden medizinische Aufnahmen, die im Rahmen bildgebender Verfahren gewonnen werden, gespeichert.
Dass diese Server nicht sonderlich gut gesichert sind, ist bereits seit längerer Zeit bekannt. So machte etwa Prof. Dr. Oleg Pianykh, Professor für Radiologie an der Harvard Medical School bereits im Jahr 2016 auf Missstände aufmerksam. Reagiert wurde allem Anschein nach nicht. Sprach Pianykh 2016 noch von 2.700 zugänglichen Datensätzen, ist heute die Rede von mehr...
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