Simon

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Im Gegensatz zu vielen anderen Sozialen Netzwerken ist Twitter pornografischen Inhalten gegenüber tolerant. Sie werden zwar mit einem Warnhinweis versehen; dieser lässt sich jedoch einfach wegklicken, wodurch die Inhalte sichtbar werden. Diese liberale Praxis scheint der Medienaufsicht Hamburg/Schleswig-Holstein ein Dorn im Auge zu sein – nach einem eingegangenen Hinweis leitete sie ein Verfahren gegen Twitter ein.
Ziel des Verfahrens ist die Löschung oder Sperrung von Accounts, auf denen pornografische Inhalte gezeigt werden. Hierzu wurde Twitter durch die Medienaufsicht bereits aufgefordert. Eine Sprecherin der Behörde gab an, es gehe um zwanzig Profile, auf die die Medienaufsicht durch einen Hinweis aufmerksam wurde. Das Anliegen der Medienaufsicht blieb bisher jedoch unerhört: Unter Berufung auf irisches Recht weigerte Twitter sich, der Aufforderung der deutschen Behörde nachzukommen.
Die Medienaufsicht will sich so schnell jedoch nicht geschlagen geben, und gab bekannt, die...
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