Gehäuse Testberichte

Fractal Design Define R6 im Test: Das modulare Gehäuse für Bastler

Kein Leichtgewicht

Als wir die Verpackung vom äußerst genervten DHL-Boten entgegen nehmen, überrascht uns zunächst das Gewicht und wir waren froh, das annähernd 12 Kilogramm schwere Paket nicht selbst in den vierten Stock hochgewuchtet haben zu müssen. Ausgepackt präsentiert sich das Define R6 auffallend schlicht, die Flächen sind eben, das Gehäuse hat klare Kanten. Es ist deutlich tiefer als hoch, die Breite entspricht dem gängiger Midi-Tower.

Die Vorderseite ist durchgehend aus gebürstetem Aluminium, bis auf eine kleine Aussparung oben in der Mitte, die den unteren Teil der weißen LED des Power-Buttons freigibt. Bei der Vorderseite handelt sich um eine Tür, die geöffnet den Blick auf eine Jalousie-artige Blende samt dem ersten von insgesamt drei Staubfiltern freigibt. Die Blende lässt sich durch einen Griff an der Oberseite entfernen. Dahinter befinden sich zwei der drei vorinstallierten Lüfter. Fractal Design hat sich hier für 140-mm-Lüfter entschieden, die Luft durch seitliche Einlässe ansaugen, die im Rahmen um die Vordertür eingelassen sind. Alternativ lassen sich hier drei 120er Lüfter installieren. Die Lüfter können auch mit entsprechend großen Radiatoren ersetzt werden. Der Rahmen selbst ist aus Kunststoff. Die Scharniere der innen gedämmten Tür lassen sich rechts oder links platzieren. Dazu müssen lediglich die Schrauben der Scharniere an der Tür entfernt und umgesetzt werden.

Gut erreichbares I/O-Panel

Unter der LED befindet sich ein Einschub für ein 5,25-Zoll-Laufwerk oder eine Lüftersteuerung – inzwischen keine Selbstverständlichkeit mehr. Das dazugehörige Bracket ist etwa ein Drittel so lang wie ein übliches optisches Laufwerk. Laut Anleitung steht der Einschub lediglich im Standard-Aufbau zur Verfügung. Dazu aber später mehr.

Das I/O-Panel hat Fractal Design vorne an der Oberseite angebracht. Neben dem Power-Button gibt es noch zwei USB-3.0- und zwei USB-2.0-Steckplätze, die sich zwar nicht farblich unterscheiden dafür aber beschriftet sind. Ansonsten gibt es noch einen Reset-Schalter und die üblichen Stecker für Audio-In und -Out. Hinter dem I/O-Panel befindet sich eine Klappe, die fast die gesamte Fläche der Oberseite ausmacht. Sie ist, wie der Rahmen des Deckels, auch aus Stahl und entpuppt sich als das schwerste abnehmbare Teil des gesamten Gehäuses. Lösen lässt sie sich durch die einfache Betätigung eines Druckknopfs an der Rückseite des Gehäuses.

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