Gehäuse Testberichte

Fractal Design Define R6 im Test: Das modulare Gehäuse für Bastler

Modularer Deckel

An der Unterseite der Klappe ist ebenfalls eine Blende angebracht. Darunter befindet sich wieder eine Dämmmatte. Zwischen Blende und Dämmmatte ist der zweite Staubfilter montiert. Blende und Staubfilter lassen sich mit etwas Druck vom gedämmten Deckel trennen. Fractal Design hat dieses Verfahren unter dem Namen ModuVent patentiert. Es dient einerseits der leichteren Reinigung des Staubfilters. Anderseits lassen sich Staubfilter und Blende auch ohne Deckel wieder an der Oberseite montieren.

Dadurch wird der Airflow verbessert, wenn an der Oberseite entweder zwei 140-mm- oder drei 120-mm-Lüfter angebracht werden sollen – oder eben entsprechende Radiatoren, die auch den Wärmetauschern nicht in die Quere kommen, die an der Vorderseite angebracht sind. Zur einfachen Montage von Lüftern oder Radiatoren am Deckel hat Fractal Design dem Define R6 hier ein Bracket spendiert, das sich durch lösen von insgesamt vier Schrauben entfernen lässt. Besonders praktisch für Custom-Wasserkühlungssysteme ist die runde Aussparung im Bracket, an der ein Nachfüllstutzen angebracht werden kann.

Vertikale PCI-Slots für Grafikkarten

An der Rückseite ist ein weiterer 140-mm-Lüfter vorinstalliert. Darunter befinden sich die üblichen sieben PCI-Slots. Daneben sind zwei weitere vertikale Slots, an denen sich eine Grafikkarte anbringen lässt. Das dazu benötigte Riser-Kabel liegt dem Gehäuse nicht bei. Der Abstand zu dem linken Seitenteil aus Tempered Glass ist groß genug, dass im vertikalem Einbau auch eine 2,5-Slot große Grafikkarte hinpasst. Für den CPU-Lüfter istr mit 185 Millimeter ebenfalls viel Platz vorhanden. Grafikkarten dürfen insgesamt 400 Millimeter lang sein, selbst wenn an der Vorderseite Lüfter werkeln. Im Standard-Layout steht der hohe HDD-Käfig etwas im Weg, der sich zwischen Mainboard-Tray und Vorderseite befindet. Grafikkarten, die länger sind als 300 Millimeter, dürfen samt Kabelanschlüsse dann nicht breiter sein als 155 Millimeter.

Der HDD-Käfig besteht auf der einen Seite aus der Stützblende neben dem Mainboard-Tray, die vom Deckel bis zum Boden reicht. Die rechten Schienen sind direkt am Gehäuse angebracht. Für HDD- oder SSD-Laufwerke hat Fractal Design sechs Einschübe samt Gummidämpfer und Schrauben beigelegt, insgesamt passen dort aber elf hin. An der Rückseite des Mainboard-Trays gibt es eine Halterung für zwei weitere SSDs, die Alternativ auf der Netzteilabdeckung befestigt werden können. Die gesamte Vorderseite des HDD-Käfigs ist mit einer verschraubten Sichtblende versehen, die mit einem unauffälligen eingestanzten Fractal-Design-Logo verziert ist.

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