Gehäuse Testberichte

Fractal Design Define R6 im Test: Das modulare Gehäuse für Bastler

Weniger Laufwerke im offenen Layout

Während also im Standard-Layout Halterungen für insgesamt sechs 3,5-Zoll- beziehungsweise 2,5-Zoll- und zwei weitere SSDs Platz ist, reduziert sich die offizielle Anzahl im offenen Layout auf zwei 3,5- und zwei 2,5-Zoll-Laufwerke.

Laut Anleitung muss im offenen Layout auf den 5,25-Zoll-Slot verzichtet werden. Uns ist es dennoch problemlos gelungen ein Blu-Ray-Player einzubauen, sogar mit einem anschließenden 280-mm-Radiator an der Oberseite, auch wenn die Optik nicht mehr einwandfrei ist, weil das DVD-Laufwerk dann durch das transparente Seitenteil sichtbar ist.

PWM-Lüfter-Hub mit vielen Steckplätzen

Aussparungen samt Gummiummantelungen für ein ausgereiftes Kabelmanagement gibt es genügend. Apropos Kabel: Fractal Design hat dem Define R6 einen PWM-Hub für Lüfter spendiert, der an der Rückseite des Mainboard-Trays befestigt ist. Er wird über einen SATA-Anschluss des Netzteils mit Strom versorgt, um die daran angeschlossenen Lüfter anzutreiben. Immerhin passen dort insgesamt drei 4-Pin- und sechs 3-Pin-Lüfter hin. Die drei 4-Pin-Steckplätze werden später durch die drei 14-Zoll-Lüfter Dynamic X2 GP-14 belegt, die Fractal Design im Gehäuse vormontiert hat.

Die Lüfter laufen bei maximal 1.000 U/min und tatsächlich ruhigen 18,9 dB(A). Der Volumenstrom beträgt 115,5 m³/h und sie kühlen im Normalfall ganz ordentlich. Bei unserer AMD Radeon Vega 64 im Referenz-Design mit nur einem Lüfter waren sie aber verständlicherweise überfordert. Die Ryzen-2700X-CPU samt deren Stock-Lüfter trug natürlich ebenfalls zu den hohen Temperaturen bei. Aber selbst als wir die CPU mit einer 280er AiO von be quiet! am Deckel auf vertretbare 30 bis 35 Grad im Normalbetrieb herunterkühlten, schafften es die Lüfter nicht, die Grafikkarte genügend zu kühlen.

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