PC-Komponenten

Fractal Design Meshify C im Test – Ein Diamant mit gutem P/L-Verhältnis

Innenaufbau & Platzangebot

Beim Blick ins Innere des Fractal Design Meshify C kommt uns zunächst einiges bekannt vor. Der Grundaufbau ist nämlich der gleiche, wie beim Define C. Warum sollte man dies auch ändern, wenn es sich doch absolut bewährt hat. Das Mainboardtray nimmt Hauptplatinen im ATX-, Micro-ATX- und Mini-ITX-Format auf und wurde rechts daneben leicht angehoben, sodass Kabel ohne große Umwege direkt auf die Rückseite verlegt werden können und sich das Kabelmanagement generell leichter gestalten lässt. Die meisten Durchführungen sind dabei mit Gummimanschetten versehen, sodass das Gesamtbild nach erfolgter Installation der Hardware weiter verbessert werden kann.

Unter der durchgängigen Netzteilabdeckung befindet sich nicht nur der optionale Stromversorger, sondern ebenfalls zwei modulare Datenträgerschlitten, die jeweils entweder ein 2,5″- oder 3,5″-Laufwerk aufnehmen können. Drei weitere 2,5″-Datenträger können mittels eines langen Brackets direkt über der Aussparung im Mainboardtray montiert werden. Für eine ordentliche Luftkühlung lassen sich in der Front entweder zwei 140-mm-Lüfter oder drei 120-mm-Lüfter verbauen. Zusätzlich nimmt die Rückseite und der Boden jeweils maximal einen 120-mm-Lüfter auf, während im Deckel Platz für zwei 120-mm- oder 140-mm-Lüfter ist. Vorinstalliert sind beim Meshify C ein 120-mm-Lüfter in der Front und einer an der Rückseite. Guter Airflow ist somit von Haus aus garantiert. Wer jedoch auf eine Flüssigkühlung setzt, kann in der Front einen 280er bzw. 360er Radiator verbauen. Die Rückseite kann einen 120er Radiator und der Deckel einen 240er Radiator aufnehmen, wobei hier darauf zu achten ist, dass die verbaute Hardware nicht zu hoch ist. Hier könnte es nämlich schnell eng werden.

Das Platzangebot im Fractal Design Meshify C ist im Hinblick auf verbaubare Lüfter und Datenträger also mehr als zufriedenstellend. Vor allem, wenn man die kompakten Maße von 395 x 217 x 440 mm (Länge x Breite x Höhe) beachtet, die das Gehäuse äußerlich kleiner machen als so manches Micro-ATX-Gehäuse. Natürlich ist auch für wichtige Hauptkomponenten ausreichend Platz, weshalb Grafikkarten bis 31,5 cm Länge, CPU-Kühler bis 17,2 cm Höhe und ein ATX-Netzteil bis 17,5 m Tiefe verbaut werden können. Der Innenraum verfügt zudem über eine ebenfalls sehr gute Verarbeitungsqualität, scharfe Kanten oder Mängel sucht man hier vergebens.

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Roman

Gebürtiger Berliner mit großem Interesse an Technik & Gadgets, der auch gerne mal 1-2 Runden zockt. :)

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Crashmo

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Wer die Gehäuse des schwedischen Herstellers Fractal Design kennt, der weiß, dass diese in einem eher schlichten Design und mit stets nützlichen sowie sinnvollen Funktionen daherkommen. Das lässt die Vermutung aufkommen, dass Fractal einen höheren Stellenwert auf die Funktionen legt, als auf das Design. Dieses Konzept ist unser Meinung nach auch durchaus wünschenswert, denn was soll man schon mit einem schicken Gehäuse, was seinen Zweck am Ende nur schlecht erfüllt. Zudem trifft das minimalistische Design der meisten Fractal Gehäuse definitiv einen Nerv bei PC-Bauern, die es eher schlicht und einfach mögen.
Das Fractal Design Meshify C soll die Brücke zwischen Design und Funktionalität darstellen und ist der erste Midi-Tower einer neuen Serie. Neben standesgemäß sinnvollen und durchdachten Funktionen bietet es ein großes Seitenfenster aus Tempered Glass sowie ein einzigartiges Frontpanel aus Mesh, das nicht nur viel Luft in das Gehäuse lässt, sondern durch ein 3D-Diamant-Design...

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