Peripherie Testberichte

GAMDIAS HEBE M1 RGB – Gaming-Headset im Test

Mikrofon

Auch das Mikrofon ist ordentlich, aber nicht herausragend. Der aufgenommene Ton wirkte laut Gesprächspartner in Skype und Teamspeak klar und störende Nebengeräusche wurden überwiegend herausgefiltert.

Leider reagiert das Mikrofon relativ empfindlich auf Berührungen und kleine Änderungen der Position, die sich auf Sprachqualität deutlich spürbar auswirken. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass das Mikrofon stets in der optimalen Position bleibt, um die gute Sprachqualität nicht unnötig zu mindern.

Software und Treiber

Das Headset wurde problemlos unter Windows 10 an einem Desktop-PC und einem Laptop erkannt, ohne dass dafür extra Treiber installiert werden mussten. Die optionale Software bietet aber viele Einstellungsmöglichkeiten und sollte daher ebenfalls installiert werden, um den vollen Funktionsumfang des Headsets nutzen zu können. In unserem Test funktionierten alle Funktionen der Software problemlos und Abstürze gab es nicht.

Neben den zahlreichen Audio-Einstellungen erlaubt es die Software auch die RGB-Beleuchtung des Kopfhörers einzustellen.

Ergonomie und Tragekomfort

Der Kopfhörer ist dank seiner großen Ohrmuscheln vergleichsweise schwer. Auch der Anpressdruck war in unserem Test stark, dies sollte sich jedoch mit der Zeit verringern, wenn die Bügel des Headsets und der Schaum der Ohrmuscheln etwas ausgeleiert sind.

Mir persönlich gefielen die Trageeigenschaften des Headsets nicht so gut, da es in Kombination mit einer Brille schnell zu unangenehmen Druckstellen kommt. Andere Tester ohne Brille hatten diese Probleme aber nicht.

Trotz der massiven Bauart und des starken Bügels eignet sich das GAMDIAS HEBE M1 RGB für fast alle Kopfformen und -größen hervorragend. Nur Brillenträger sollte eventuell zu einem leichteren Headset mit weniger Druck greifen, wenn sie das Headset regelmäßig für einen längeren Zeitraum tragen möchten.

Auch das Bedienelement am Kabel kann nach kurzer Zeit ohne Hinsehen intuitiv genutzt werden. Die Anordnung der Tasten ergibt Sinn und die Haptik erlaubt es auch Blind alle wichtigen Funktionen des Headsets zu steuern.

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