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GeForce RTX 3000 soll doppelte Gaming-Leistung bieten

Wie nun bekannt geworden ist, soll die kommende GeForce RTX 3000 Serie nicht nur sehr schnelle Rechenleistung bieten können. Darüber hinaus sollen die sogenannten Ampere-Grafikkarten eine extrem hohe Leistungsaufnahme besitzen. Möglich machen dies unter anderem die Shader-Prozessoren der neuen Generation.

Offizielle Ankündigung

Seit langem gibt es viele Gerüchte um die kommende High-End Grafikkarten aus dem Hause Nvidia. Nun ist es endlich soweit. Die bis dato als „Ampere“ betitelten Gaming-Grafikkarten hören auf den Namen GeForce RTX 3000. Und wenn man dem Hersteller Glauben schenken mag, scheint das kommende Flaggschiff auch einiges auf dem Kasten zu haben. Das beginnt bereits bei der Rechengeschwindigkeit. Diese soll sich im unmittelbaren Vergleich zum Vorgänger stark erhöht haben. Darüber hinaus hat Nvidia wohl stark an der generellen Grafikleistung geschraubt. So soll die Performance im Bereich des Raytracings nun fast verdoppelt worden sein.

RTX 3090 als Topmodell

Wie es für die GeForce-Familie üblich ist, kann man sich zwischen unterschiedlichen Grafikkarten entscheiden. Das Flaggschiff ist dabei ganz klar die RTX 3090. Diese soll einen VRAM von stolzen 24 GB bieten können. Mit der Leistungsaufnahme von 350 Watt handelt es sich dabei um eine Hochleistungsmaschine. So ist sie dann auch 50% schneller als die Titan RTX aus dem Hause Nvidia. Dementsprechend soll jedoch auch der Preis ausfallen. Das Topmodell soll für 1.500 US-Dollar auf den US-Markt kommen. Wem das zu teuer ist, der kann sich nach der RTX 3080 umschauen. Diese soll für knapp 700 US-Dollar weniger auf den Markt kommen. Dafür erhält man jedoch auch „nur“ 10 GB VRAM. Während die RTX 3090 ab dem 24. September erhältlich sein soll, gibt es die günstigere RTX 3080 ab 17. September im Handel.

RTX 3080 viel stärker als der Vorgänger

Die RTX 3080 kostet bei Marktstart exakt so viel wie die RTX 2080 bei ihrer Markteinführung gekostet hat. Dafür erhält man beim neuen Modell jedoch eine immense Leistungssteigerung. Grund dafür soll unter anderem die Leistung von 320 Watt sein. Diese sorgt im Zusammenwirken mit den anderen Komponenten dafür, dass die RTX 3080 wohl die doppelten Bilder pro Sekunde schafft wie der Vorgänger. Dabei spielt ein- bzw. abgeschaltetes Raytracing wohl keine Rolle. Im Laufe des Jahres möchte Nvidia weitere Grafikkarten der RTX 3000er Familie auf den Markt bringen. So kommt im Oktober diesen Jahres die Geforce RTX 3070. Diese bietet 8 GB VRAM und mit 220 Watt darüber hinaus eine weit schwächere Leistungsaufnahme. Dafür soll sie aber auch „nur“ 500 US-Dollar kosten.

Viel Technik unter der Haube

Die hohe Leistung der kommenden Topmodelle kommt nicht von ungefähr. So setzen sowohl RTX 3090 als auch RTX 3080 auf den GA102-Chip. Dieses Herzstück der beiden Grafikkarten bietet 28 Milliarden Transistoren und wurde in einem optimierten Fertigungsverfahren von Samsung produziert. Zwar weiß man noch nicht alles zu den technischen Details, Nvidia hat aber angegeben, dass Shader-Einheiten und Cores stark überarbeitet wurden. So sollen die neuen Topmodelle nach Angaben des Nvidia CEOs Jensen Huang bei der Raster-Grafik die doppelte Anzahl von FP32-Kernen haben. Außerdem hat sich die RT-Core Geschwindigkeit verdoppelt. Im Ergebnis können Beschleunigungsstrukturen weit schneller durchlaufen und Schnittpunktprüfungen beim Raytracing nun rasant von statten gehen. Zu guter letzt hat Nvidia die sogenannten Sensor-Cores überarbeitet. Dank der Optimierung soll der Rekonstruktionsfilter DLSS 2.0 weit schneller berechnet werden können.

Hohe Nutzer-Freundlichkeit

Erfreulich ist nicht nur die Leistung der neuen RTX 3000 Familie. Auch in Sachen Kompatibilität können die neuen Ampere-Grafikkarten auftrumpfen. So unterstützen sie neben Displayport 1.4a auch HDMI 2.1. Somit ist Gaming in 4K mit 120 FPS kein Problem. Darüber hinaus ist es den Grafikkarten möglich, den AV1-Codec in spezieller Hardware zu decodieren. Hierfür kommen die neuen Grafikchips zum Einsatz. Bei den Topmodellen der neuen RTX 3000er Serie setzt Nvidia auf eine sehr kompakte Platine. Diese setzt auf einen Stromanschluss im Mini-12-Pin Format. Bei der Kühlung setzt Nvidia auf gleich zwei unterschiedliche Lüfter. Während der eine heiße Luft nach außen befördert, saugt der andere die kühle Luft an. Wir sind schon jetzt gespannt, was die neuen GeForce RTX 3000er zu leisten im Stande sind.

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Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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