Mobilgeräte Testberichte

Gigaset GS190 – Low-Budget-Smartphone mit Riesen-Akku im Test

Neben dem Gigaset GS195, das in unserem Test kürzlich mit einem Silver Award ausgezeichnet wurde, hat uns das Unternehmen auch den parallel vorgestellten kleinen Bruder Gigaset GS190 zur Verfügung gestellt. Angeboten wird das Smartphone mit dem „Made in Germany“-Siegel ohne Vertrag bereits für 169 Euro. Ob neben dem niedrigen Preis auch die Leistung überzeugen kann erfahrt ihr im kommenden Artikel.

Ausstattung, Design und Verarbeitung

Die vergleichsweise kompakte Verpackung enthält neben dem Smartphone ein USB-Ladegerät, ein USB-Kabel und eine SIM-Kartennadel sowie eine knappe Schnellstartanleitung. Ein Kopfhörer fehlt hingegen, sollte aber ohnehin in nahezu jedem Haushalt bereits vorhanden sein.

Auf den ersten Blick fällt das große Display des Gigaset GS190 auf, das an den Seiten praktisch randlos ist und so trotz der hohen Diagonale das Smartphone nicht klobig wirken lässt. Das Screen-to-Body-Verhältnis ist mit circa 80 Prozent für die Preisklasse ordentlich. Insgesamt wirkt das komplett schwarze Gerät elegant und relativ dünn. Neben dem USB-C-Anschluss zum Laden und zum Datenaustausch ist noch ein klassischer 3,5 mm Klinkenanschluss vorhanden.

Die Verarbeitung ist tadellos und gibt keinen Punkt zur Kritik. Auch die Materialien machen einen hochwertigen Eindruck und müssen sich nicht vor deutlich teureren Geräten verstecken.

Das Display des Gigaset GS190

Das Gigaset GS190 verfügt über ein fast randloses 6,1-Zoll-Display mit HD+ Auflösung (1.560 x 720 Pixel), was einer Pixeldichte von 282 ppi entspricht. Die Helligkeit ist mit 745 cd/m² im Alltag auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ausreichend hoch, um das Display jederzeit ablesen zu können. Abseits der technischen Werte, die für ein Smartphone dieser Preisklasse gut sind, fallen bereits beim ersten Einschalten die brillanten Farben und die gute Bildschärfe des IPS-Panels auf. Einzig die kleine halbrunde Notch am oberen Displayende trübt den positiven Eindruck ein wenig.

Geschützt wird der Bildschirm durch ein kratzfestes und staubabweisendes 2,5D-Glas, das auch nach etwa vier Wochen Nutzung ohne Displayschutzfolie Kratzer und sonstige Beschädigungen verhindert hat. Auf Gorilla-Glas von Corning, die seit Jahren der Marktführer im Bereich Displayschutz sind wurde vermutlich aus Kostengrunden verzichtet. Im Alltag ist dieses Manko allerdings verschmerzbar.

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