PC- & Konsolen-Peripherie

Glorious PC Gaming Race Model O Wireless im Test – Ohne BAMF kein Kampf

Der jüngste Spross des amerikanischen Peripherie-Spezialisten Glorious PC Gaming Race hört auf den Namen „Model O Wireless“ und stellt die kabellose Variante von Glorious‘ initial herausgebrachten Maus da.

Besonders stolz ist der Hersteller hierbei auf den in Zusammenarbeit mit Pixart entwickelten „BAMF“-Sensor, der neben einer hohen Performance mit niedrigem Stromverbrauch glänzen soll.

Doch hält die Maus, was Glorious verspricht?

Verpackung

In der kompakten und in dunklen Farben gehaltenen Pappbox befinden sich neben der Maus noch der kompakte USB-Receiver, ein Adapter, mit dem der USB-Receiver via Kabel angeschlossen und damit freier platziert werden kann, das Ladekabel sowie einige Sticker und ein Quick-Start-Guide mit Sicherheitshinweisen.

Technische Daten

Produkt Glorious PC Gaming Race Model  O Wireless
Länge x Breite x Höhe (in mm) 128 x 67 x 42
Gewicht (in g) 69 g
Sensor BAMF
Switch-Typ (M1 & M2) Omron (max. 20 Mio. Betätigungen)
DPI 200 – 19.000
Max. Polling-Rate 1.000 Hz
Lift-Off-Distance ca. 0,7 mm (einstellbar)
Verbindung Funk (2,4 GHz)
Akkukapazität 450 mAh
Akkulaufzeit bis zu 71 h (ohne RGB)
Garantie 2 Jahre
Preis € 102,95*

Design und Ausstattung

Bei der Model O Wireless handelt es sich um eine ambidextröse, sprich symmetrische Maus. Diese ist sowohl in Mattweiß als auch Mattschwarz erhältlich.

Der Mausrücken sowie ein Teil der M1- und M2-Taste werden, wie von anderen Glorious-Modellen gewohnt, von sechseckigen Löchern bedeckt. Diese senken das Gewicht des Nagers; bei Benutzung spürt man sie nur dezent.
Um eine Beschädigung der PCBs im Inneren der Maus durch Schmutz oder Schweiß vorzubeugen, hat Glorious die Platinen mit einem Schutzlack versehen.

Die linke und rechte Maustaste (M1 und M2) sitzen auf Omron-Switchen, welche bis zu 20 Millionen Mal ohne Ausfall betätigt werden können. Sie emittieren ein relativ helles und gut hörbares Klickgeräusch, wobei der rechte Switch etwas dunkler klingt.
M1 und M2 besitzen jeweils eine Mulde, in der ein Finger bequem Platz findet.

Die direkten und präzisen Klicks der beiden Haupttasten fühlen sich sehr gut an.
Leider fällt zwar der Pre-Travel (vom Drücken der Taste bis zum Klicken des Switches) sehr gering aus, der Post-Travel ist aber etwas stark ausgeprägt (vom Klicken des Switches bis zum Anschlag der Taste auf dem Boden).
Gut ist dafür der Side-Flex der Tasten; sie lassen sich, auch im gedrückten Zustand, nicht nach links oder rechts bewegen.

M1 und M2 umrahmen das Scrollrad. Dieses wurde mit griffigem Gummi überzogen und wird beidseitig von jeweils einem dünnen RGB-Streifen flankiert, der auch als Akku-/Ladeanzeige fungiert. Die Rasterung des Rads ist klar definiert und das Scrollgeräusch leise. Zudem besitzt es nur geringen Side-Flex (Spiel nach links und rechts).
Der Klick des Scrollrads liefert ein gutes Feedback; hier gibt es also nichts auszusetzen.

Hinter dem Scrollrad sitzt der DPI-Cycle-Button. Dieser Knopf schaltet zwischen den vordefinierten DPI-Einstellungen durch. Der Knopf bietet einen guten Druckpunkt, auch im hinteren Bereich. Dafür ist hier erhöhter Side-Flex vorhanden.

Zwei schwarze, elliptische Knöpfe sitzen an der linken Seite des Model O.

Sie bieten einen taktilen Druckpunkt mit kaum vorhandenem Pre-Travel, leiden aber, wie schon M1 und M2, unter zu hohem Post-Travel.
Unterhalb der beiden Tasten platziert Glorious prominent das hauseigene Logo.
Die linke Flanke wird mit einem ARGB-Streifen, der oberhalb der beiden schwarzen Knöpfe sitzt, dekoriert.
Ein solcher befindet sich auch, achsensymmetrisch gespiegelt, auf der rechten Seite. Dort druckt der Hersteller nur noch einen kleinen „Glorious“-Schriftzug auf.

An der Unterseite sitzen die vier Gleitfüße, die aus 100% PTFE bestehen. Diese werden im Auslieferungszustand mit einer blauen Schutzfolie versehen, welche vor der ersten Benutzung entfernt werden sollte.
Die Skates bieten sehr gute Gleiteigenschaften; ihr Kleber zieht aber Schmutz schnell an. Wer einen noch geringeren Widerstand haben möchte, kann die Glorious G-Floats; Skates aus Keramik, nachkaufen, oder sollte zu einem Glastextil-Mauspad, zum Beispiel dem Glorious Ice, greifen.

Um Gewicht zu sparen, setzt sich am Unterboden das Honigwabenmuster fort. So wurde fast der gesamte Boden durchlöchert. In der Mitte sitzt der in Zusammenarbeit mit Pixart, einem der größten Hersteller von Maus-Sensoren, entwickelte „BAMF“-Sensor. Dieser soll nicht nur mit akkuratem und flottem Tracking, sondern auch mit geringem Energieverbrauch, was essenziell für kabellose Mäuse ist, glänzen.

Links neben dem Sensor thront die DPI-Setting-LED. Je nach appliziertem DPI-Preset leuchtet diese in der Farbe, die dem Preset in der Software zugeordnet wurde.
Rechts neben dem BAMF befindet sich ein Ein-/Aus-Schalter, nach einigen Minuten der Inaktivität geht die Maus aber auch selbstständig in den Standby-Modus über.

In der Front des Model O sitzt, leicht nach hinten versetzt, der USB-C-Ladeanschluss. Dieser kann zum Laden oder kabelgebundenen Betrieb genutzt werden.

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Thomas Stoffel

Seit über 8 Jahren beschäftige ich mich nun mit Hard- und Software - sowohl in meiner Freizeit als auch beruflich.

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