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Google Assistant: Fortgesetzte Gespräche bald auch auf Deutsch möglich

Googles Sprachassistent beantwortet Fragen, trägt Termine ein, startet Anrufe und erledigt zahlreiche weitere Routineaufgaben. All dies tut er sowohl auf Deutsch als auch in zahlreichen anderen Sprachen. Außerhalb der Vereinigten Staaten muss jeder Befehl jedoch mit den Worten „OK Google“ gestartet werden – was umständlich ist. Die in den USA seit Mitte des Jahres verfügbare Funktion des fortgesetzten Gesprächs, bei dem ebendieser Befehl nur einmal genannt werden muss, soll nun auf andere englischsprachige Länder sowie auf den deutschsprachigen Assistenten ausgeweitet werden.

Entdeckt wurde die neue Entwicklung durch „Android Police“. Eine umfangreiche Analyse verschiedener Beta-Versionen führte schließlich zum Fund der aktiven Erprobung des fortgesetzten Gesprächs in englischsprachigen Umgebungen, die nicht das amerikanische Englisch nutzen, sowie in deutscher Sprache. Gefunden wurden die entsprechenden Textstrings in der APK-Datei der 8.91-Beta-Version.

Im Rahmen des fortgesetzten Gesprächs lauschen die Mikrofone des Sprachassistenten noch bis zu acht Sekunden über die Interaktion hinaus, um weitere Fragen oder Befehle entgegennehmen zu können. So wird das erneute Aktivieren des aktiven Zuhörens durch „OK Google“ umgangen. Die Funktion ist jedoch nicht standardmäßig freigeschaltet, sondern muss in den Einstellungen manuell aktiviert werden.

Wann die Funktion in deutscher Sprache tatsächlich verfügbar sein wird, ist nicht bekannt. „Android Police“ wies darauf hin, dass die Funktion bisher nicht einmal in anderen englischsprachigen Ländern verfügbar ist. Diese werden vermutlich vor Deutschland Zugang zur neuen Funktion erhalten. Nutzer des Sprachassistenten, die die Funktion in deutscher Sprache nutzen wollen, werden sich also aller Wahrscheinlichkeit nach noch gedulden müssen.

Anlässlich der CES präsentierte Google zudem weitere neue Funktionen des Sprachassistenten. So wird künftig ein Dolmetscher-Modus, der in Echtzeit übersetzt. Weiterhin soll der Assistent bei der Nutzung von Maps künftig voraussichtliche Ankunftszeiten an Freunde versenden, Örtlichkeiten entlang der Route finden oder zeitgleich zur Navigation bestimmte andere Dienste bedienen können. Optional soll es künftig zudem möglich sein, den Sprachassistenten auch bei gesperrtem Gerät zu bedienen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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