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Google Pay akzeptiert ab sofort Zahlungen via PayPal

Seit Ende Juni können auch Menschen in Deutschland „Google Pay“ nutzen. Der Dienst wickelt Zahlungen mit Android-Smartphones schneller ab, nachdem einmalig Zahlungsdaten hinterlegt wurden. In allen verknüpften Apps – beispielsweise Groupon und Uber – kann per „Google Pay“ bezahlt werden.

In Deutschland fand der Dienst bisher ausgesprochen wenig Anklang, was Google darauf zurückführt, dass nur wenige hierzulande operierende Banken unterstützt werden. Verfügt der Android-Nutzer nicht über ein Konto bei einer kooperierenden Bank, kann er „Google Pay“ nicht nutzen. Durch die Einbindung von PayPal als Zahlungsmöglichkeit erweitert sich der potentielle Kundenkreis in Deutschland schlagartig um bis zu 20 Millionen Menschen, was „Google Pay“ den dringend benötigten Attraktivitätsschub verleihen soll.

PayPal-Kunden müssen in der Google-Pay-App lediglich ihr PayPal-Konto als Zahlungsmethode hinterlegen, um die beiden Dienste zu verknüpfen. Im Zuge dieser Verknüpfung gibt PayPal eine digitale Debit-Mastercard heraus, die an das jeweilige PayPal-Konto gebunden ist. Das Android-Smartphone kann danach nicht nur in den kooperierenden Apps, sondern auch an allen Stellen, die kontaktlose Zahlungen per MasterCard akzeptieren, genutzt werden. So erhält „Google Pay“ Einzug in Supermärkte, Restaurants und Co.

PayPal erhält somit über Umwege Einzug in den stationären Handel. Dieser Schritt wurde vom Unternehmen bereits in der Vergangenheit mit Nachdruck angestrebt. Bisher scheiterten jedoch alle Bemühungen, PayPal dort als Zahlungsmethode zu etablieren.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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