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Gute Online-Spiele von schlechten unterscheiden: So geht’s!

Das Internet ist seit jeher ein Ort, an dem viele Meinungen, viele Lösungen aber auch viele Probleme zusammenkommen. Ein Ort der unbegrenzten Möglichkeiten, aber somit auch ein Ort, an dem die Auswahl oft erdrückend sein kann. Vor allem Gamer haben nicht selten mit dem Überangebot an Spielen im World Wide Web zu kämpfen. Doch es gibt ein paar simple Kniffe, mit denen du auf Anhieb gute Online-Spiele von schlechten unterscheiden kannst. Wir haben die besten Tipps zusammengefasst.

Tipp #1: Nicht alles Gold, was glänzt

„Die Größe der Verpackung, Alfred, sagt doch ehrlich rein gar nichts über die Qualität des Inhalts aus.“ Was Adam West in seiner ikonischen Rolle als Batman schon in den 1960ern proklamierte, ist heutzutage nicht minder korrekt. Besonders im Internet lassen wir uns nur allzu gern von pompösen Trailern, Schauwerten und bunten Farben blenden, auch wenn das Spiel dahinter letztlich keine dieser optischen Reize auch nur im Ansatz bedienen kann.

Deshalb gilt: Ein kurzer Blick hinter die Fassade kann Gamer-Leben retten. Verspricht das Cover des Spiels Prunk und Protz und hält auch einem zweiten Blick Stand, dann wiederum seid ihr auf eine spielerische Goldmine gestoßen, die sich innerhalb weniger Stunden zu einem Lieblingsspiel für die Zukunft entwickeln kann. Unser erster Tipp ist besonders beim Online Slots Spielen Gold wert. Automatenspiele im digitalen Casino werden nämlich nicht selten optisch aufgewertet, ohne sie zuvor mit einem entsprechenden spielerischen Fundament auszustatten.

Tipp #2: Franchising – Fluch und Segen

Ein weiterer Punkt, der beim Spielen von Online-Spielen jeglicher Art beachtet werden sollte, ist die zugrundeliegende Marke hinter dem Game. Ähnlich wie im Filmbusiness gehören Remakes, Remaster oder schlichte Neuveröffentlichungen auch im Bereich der Videospiele inzwischen zum Alltag. Besonders die sogenannten Franchise-Spiele sorgen bei eingefleischten Gamern gern für verzogene Mienen. Der Grund: Häufig liegen zwischen Buch-, Film oder Brettspiel-Vorlage und der digitalen Umsetzung Welten.

Als beliebtes Beispiel wird immer wieder gern das Harry Potter-Universum genannt. Für viele gilt die Geschichte um den jungen Zauberer auch Jahrzehnte nach Veröffentlichung des letzten Bandes als nostalgisches Grundsatzwerk für popkulturelle Literatur. Verständlich also, dass Rechteinhaber Warner Bros. mit dem magischen Universum Geld machen möchte. Es folgten acht Filme, die bei Fans der Bücher bis heute einen schweren Stand haben, allerdings auch eine eingeschworene Fangemeinde auf sich vereinen konnten.

Anders jedoch die Videospiel-Umsetzungen im HP-Franchise. Mehr als die schlichte Lizenz hatten die ihrerzeit nämlich nicht zu bieten. Stattdessen setzte der Rechteinhaber auf Low-Budget-Studios, die pünktlich zum Start der Kinofilme ein halbherziges Abenteuer zusammenzimmern mussten. Zum Ärger der Fans blieb dabei nicht nur Qualität, sondern auch jede Menge Seele auf der Strecke. Deshalb gilt: Vorsicht bei Franchise-Spielen!

Tipp #3: Rants, Reviews, Rezensionen

So viele Probleme die Meinungs-Pluralität im Netz mit sich bringen kann, so praktisch können die Eindrücke anderer sein, wenn es darum geht, ein Spiel zu finden, das auf die eigenen Vorlieben passt wie Lara Croft in uralte Ruinen. Einzige Herausforderung hierbei ist es, jemanden im Internet zu finden, mit dem man seine Interessen, Vorlieben und No-Gos teilt. Mit ein wenig Zeit und Beschäftigung mit Fachmagazinen, Online-Portalen oder Youtubern sollte jedoch schnell die passende Meinung gefunden sein.

Alternativ gibt es natürlich auch die Möglichkeit, die Vorlieben der Masse für dich zu nutzen. Rating-Portale wie Metacritic machen sich die starken Meinungen der Spieler zu nutze und geben für sämtliche Games sowohl einen Score an, der die Meinung der Fachpresse repräsentiert als auch einen Wert, der sich ausschließlich aus den Meinungen der Spielerschaft zusammensetzt. Die Folge: Ein recht homogenes Meinungsbild, welches dafür sorgt, dass nie wieder das falsche Spiel auf dem eigenen Tisch landet.

Gastautor

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