Mobilgeräte Testberichte

Handschmeichler LG G3 mit 16 GB im Test

Es ist schon länger auf dem Markt, doch wir haben uns das LG G3 nun genauer angesehen und im Alltag getestet. Eine schlechte Nachricht für alle mit kalten Händen vorweg – die Kinderkrankheit des ersten Releases des G3 ist ausgebügelt. Bei Einführung hatten mehrere Nutzer moniert, dass Ihr LG G3 sehr warm wurde (einhergehend mit Performance Verzögerungen) und die Display – Helligkeit auf 90 oder gar 50% limitiert wurde. Dank Firmware Update seitens LG ist dies nun Vergangenheit und nur bei intensiver, fordernder Nutzung limitiert die Helligkeit noch auf 80 oder 90%. Schauen wir uns den Handschmeichler etwas genauer an, testen Alltag, Fotos, 4k Videos, Benchmarken und testen ob es eine Dauerläufer ist.

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Verarbeitung

Mit einfachen Worten, dass G3 macht einen fast perfekt verarbeiteten, hochwertigen Eindruck. Die Akkuabdeckung im Metallic Look (und mit echtem Metalllack) ist edel, genau wie die seitliche aluminiumfarbende Zierleiste und das in die Front, ohne Kanten eingebrachte Displayglas mit erneut sehr schmalen Displayrändern. Ein HTC One M8 ist noch etwas hochwertiger aber dem Plastik eines Galaxy S5 ist das LG weit voraus. In der Hand fühlt sich das Phone wertig und die gebogene Rückseite angenehm an, sie ist für unseren Geschmack lediglich einen Tick zu rutschig. Die rückseitigen Buttons sind spätestens nach einem Tag intuitiv bedienbar. LG hat das Telefon nicht nur optisch gut gestaltet – es knarzt nichts, das Smartphone ist verwindungssteif und hat kleinste Spaltmaße. Der Akkudeckel sitzt fest und auch im Innern und bei voll tönendem Lautsprecher sind die Vibrationen kaum wahrnehmbar bis nicht vorhanden.

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Display

Das maximal 492 Candela helle LCD – Display ist bei Tageslicht sehr gut lesbar. Wobei das Lesen und allgemein Nutzen des Displays eine wahre Freude ist, denn nicht nur angenehme 5.5 Zoll Größe, sondern die sehr hohe Auflösung von 1440×2560 machen das Display des LG G3 zu einem der besten auf dem Markt. Alles ist knackscharf, Farben wirken natürlich und nicht zu grell. Einzig der LCD-typische Blaustich tritt auf und ist bei geringer Helligkeit sichtbar. Wird die Helligkeit deutlich reduziert sieht das Diplay grau aus. In Puncto Blickwinkelstabilität ist es bis 160 Grad noch lesbar.

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Stefan Bumann

Etwas älter aber seit Jugendzeiten in Sachen Hard- und Software dabei. Studiere aktuell Informatik an der Universität zu Lübeck. Erste Konsole: Atari 2600 Erster Rechner: Amiga 600 Erster PC: 486 SX 25 Erster Handheld: GameBoy Original

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