Mobilgeräte Testberichte

Handschmeichler LG G3 mit 16 GB im Test

Hardware

Im Inneren werkelt ein moderner, auf 2.5 GHz getakteter Snapdragon 801 dem 2 GB (16GB Version) bzw. 3 GB (32 GB Version) Arbeitsspeicher zur Seite stehen. In unserem Testmodell sind 16 GB Speicher verbaut wovon noch 10.4 GB frei sind. MicroSD, MicroSDHC Karten werden unterstützt.In der Connectivität sind es die üblichen Verdächtigen – WLAN (ac,b,g,n), NFC, Bluetooth 4.0, HSDPA, HSUPA, GPRS, Edge, LTE, A-GPS und drahtloses Laden per Qi. Die wichtigsten Fakten fassen wir Euch in einer Übersicht zusammen:

Telefonpeicher 16 GB
Arbeitsspeicher 2 GB (oder 3GB bei 32 GB Version)
Prozessor Snapdragon 801
Takt 2.5 GHZ / 4 Kern
Displaydiagonale 5.5 Zoll LCD
Auflösung 1440 x 2560
Helligkeit 452 cd/m³
SAR Wert 0.29 W/kg
Software Android 4.4.2, Update auf 5.0 möglich, Optimus UI
Maße 146 x 75 mm, 156 Gramm
Speicherkarte / Sim MicroSD / MicroSim
Kamera / Video / Blitz 13 MP maximal / 4K Maximal / Doppel LED
Konnektivität LTE Cat4, DC-HSPA, NFC, BT 4.0, WLAN ac n g b a, Infrarot, GPS
Akku Lithium Polymer mit 3000 mAh

Multimedia

Besonders beeindruckend ist die Fotoqualität des G3. An Fotos tagsüber gibt es mit den 13 Megapixeln nichts zu bemängeln. Details, Farben, Helligkeit sind einwandfrei. Anbei seht Ihr ein Bild bei Bewölkung in 16:9 mit 10 MP, ein Bild bei Sonnenschein mit 13 MP und ein Bild bei Tageslicht innen mit 13 MP.

Die Aufnahmen sind scharf bis an die Ränder und wirken sehr natürlich. Auch die Selfies mit der Frontkamera sind ansehnlich:

Frontkamera
Frontkamera

Die Highlights sind aber eindeutig die Performance bei Dunkelheit oder nicht perfekten Lichtverhältnissen als auch der Laserfokus. Das Gerät fokussiert auch bei Dunkelheit sehr schnell. Die Aufnahmen bei Nacht zeichnen sich durch geringes Rauschen und gute Schärfe und Detailtreue aus. Ab etwa 1.5 m Abstand ist die Ausleuchtung an den Ränder jedoch nicht mehr perfekt und es kann zu Unschärfen kommen (siehe insbesondere Bild 2). Anbei seht Ihr Fotos bei vollkommender Dunkelheit und nur mit Blitz. Entfernung etwa 0.5 m bei Bild 1, Bild 2 bei 1.5 und Bild 3 aus etwa 0.75 m bei jeweils 13 MP:

Videoaufnahmen des LG sind ebenfalls sehr scharf und insbesondere der optische Bildstabilisator zeigt hier sein Können. Es sind geschmeidige Bewegtbilder möglich und es zeigt sich der Vorteil gegenüber digitaler Stabilisatoren. Allerdings hat uns der Ton nicht vollends überzeugt, da es bei Bewegungen auch zu leichtem Knacken kam und der Ton dumpf wirkte. Anbei eine Aufnahme in FullHD und anschließend eine in 4K:

Ebenfalls keine Patzer gibt es bei der Musikwiedergabe. Knackige Bässe und saubere Höhen bereits in der Grundeinstellung. Es macht Spaß mit dem LG G3 Musik zu hören. Der Lautsprecher ist ebenfalls klar und hat eine hohe Lautstärke mit überraschend guter Detailwiedergabe und wenig Tiefen. Fazit – besser als beim S5 aber das HTC One M8 bleibt Primus.

Software

LG nutzt über Android die hauseigene Optimus UI, welche schon in der Vergangenheit oft überzeugt hat. Auch dieses mal wirkt das Interface aufgeräumt und ansprechend. Insbesondere sinnvolle Features wie das schon erwähnte „Knock Knock“, das Anpassen der Android Tasten bei Installation oder der kleine Helfer „Smart Notice“, welcher uns sofort mit sinnvollen Hinweisen versorgt, zeugen von einem durchdachtem Konzept. Menüs sind übersichtlich gestaltet und nur bei den Einstellungen wäre ein weiterer Reiter zwecks besserer Orientierung aus unserer Sicht sinnvoll. Texte sind aufgrund des Displays scharf – die Größe wurde hier ebenfalls bedacht. Die Tastatur kann individuell (selbst wie viel Platz dafür verwendet wird) eingestellt werden, das Kameramenü ist ordentlich, überhaupt macht die ganze Bedienung Freude und ist modern gestaltet.

Zubehör

Zusammen mit dem Smartphone erhaltet Ihr akzeptable inEars und ein Ladegerät mit abnehmbaren USB Kabel. Es gibt soweit keine Besonderheiten.

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Stefan Bumann

Etwas älter aber seit Jugendzeiten in Sachen Hard- und Software dabei. Studiere aktuell Informatik an der Universität zu Lübeck. Erste Konsole: Atari 2600 Erster Rechner: Amiga 600 Erster PC: 486 SX 25 Erster Handheld: GameBoy Original

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