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Hisense A2: Smartphone mit zweitem E-Ink Display auf der Rückseite

Die Marke Hisense kennt man eher aus dem TV-Bereich, doch das Unternehmen hat noch viel mehr Produkte im Portfolio. Auch Smartphones gehören dazu und auf der IFA hat Hisense ein sehr interessantes Modell vorgestellt, das Hisense A2. Leider ist Deutschland jedoch noch kein Markt auf den Hisense mit seinen Smartphones möchte.

Das Hisense A2 besitzt ein 5,5″ FullHD Super AMOLED-Display auf der Vorderseite – und da wird es auch schon spannend. Denn auf der Rückseite befindet sich nicht einfach nur Glas oder Metall, sondern auch ein Display! Auf der Rückseite befindet sich ein 5,14″ qHD E-Ink Display, auf das man einfach per Tastendruck umschalten kann. Das E-Ink Display ist natürlich deutlich energiesparender. Es kann zwar keine Farben darstellen, fürs Chatten per WhatsApp oder ähnliches reicht das aber mehr als aus. Und man kommt besser über den Tag. Geschützt werden die beiden Displays mit Corning Gorilla Glass 3.

Angetrieben wird das Smartphone mit einem Qualcomm Snapdragon 430, der 8x 1,4 GHz bietet. Dazu gibt es 4 GB RAM und 64 GB internen Speicher. Eine mSD-Karte mit bis zu 128 GB kann auch nach geschmissen werden.

Mit an Bord ist auch LTE, zwar ohne die wichtigen deutschen Frequenzen, aber Deutschland ist ja auch kein Absatzmarkt.

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Der 3.000 mAh Akku kann schnell per Qualcomm QuickCharge 2.0 aufgeladen werden und ein Fingerabdrucksensor darf natürlich auch nicht fehlen.

Das Hisense A2 ist insgesamt ein wirklich spannendes Gerät. Der Smartphone Markt ist jedoch hart umkämpft und deswegen kann ich es verstehen, dass Hisense sich nicht nach Deutschland traut. Hier werden die meisten Smartphones über Verträge gemacht und da muss man als Hersteller erstmal rein kommen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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4 Comments

  1. Die Auflösung des E-Ink-Bildschirms wäre auch von Interesse. Warum ist diese eigentlich meistens schlechter?
    Ohne den „ersten“ Bildschirm fände ich das noch sinnvoller, so wie es Onyx mal machen wollte.

    1. Moin,

      das E-Ink-Display hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixel. Bei meinem Messebesuch lag die Info leider noch nicht vor.

      E-Ink hat einfach eine andere Ausrichtung als die „normalen“ Bildschirme – da geht es ja nicht darum feine Nuancen darzustellen, vermutlich liegt es daran. :)

    2. Ich dachte, es geht (gerade) bei E-Ink darum, Texte mit ihren Buchstaben gut darzustellen. Wenn man wie ich kurzsichtig ist, kann man den Bildschirm auch mal nahe an die Augen halten, und dann stört die Verpixelung schon.

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