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HPE: Ausdrückliche Warnung vor Ausfällen der SSD

Es scheint erneut Probleme mit den SSDs von HPE zu geben. Der Hersteller hat die Nutzer nun darauf hingewiesen, dass die Laufwerke nach ziemlich genau 40.000 Betriebsstunden einen schwerwiegenden Fehler haben. Dieser sorgt für einen Datenverlust. Mittlerweile hat der Hersteller ein entsprechendes Update herausgegeben.

Ein Firmware-Fehler

Insgesamt sind vier Modelle der SSDs von HPE von dem Fehler betroffen. Die Festplatten setzen aufgrund der fehlerhaften Firmware nach exakt 40.000 Betriebsstunden ihren Dienst aus. Das wirklich gravierende an dem Fehler der Storage-Systeme von HPE ist die tatsache, dass die SSDs gar nicht mehr angesprochen werden können. Ebenso ist keine Reparatur oder Datenrettung möglich, wenn es einmal zum Verlust gekommen ist. Selbiges Problem besteht leider auch bei RAID-Systemen, die auf eine der vier SSDs setzt.  

Stellungnahme von HPE

Der Hersteller ließ seine Kunden über den Fehler in der Firmware nicht im Ungewissen. Im Rahmen einer Support-Mitteilung stellte HPE klar, welche SSDs von dem Fehler betroffen sind. Insbesondere handelt es sich dabei um die Modelle mit den Seriennummern EK0800JVYPN, EO1600JVYPP, MK0800JVYPQ und MO1600JVYPR. Diese Festplatten finden in verschiedenen Systemen von HPE Anwendung. So kann man sie in dem ProLiant, Synergy, Apollo 4200, Synergy Storage Modules, D3000 Storage Enclosure und StoreEasy 1000 Storage finden. 

Wer die Firmware seines Systems nicht bis Oktober aktualisiert, muss mit einem Datenverlust rechnen.

Firmware-Update soll Abhilfe schaffen

Natürlich wies HPE nicht nur auf den Fehler hin. Darüber hinaus hat der Hersteller ein Firmware-Update herausgegeben, das für eine Reparatur des Problems sorgen soll. Mit der Version HPD7, soll das Problem zuverlässig behoben werden. Das Update wurde am 20. März von HPE ausgerollt. Wer das Update nicht installiert, muss hingegen mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. So werden die ersten Nutzer im Oktober 2020 einen Datenverlust erleiden, wenn sie nicht frühzeitig handeln.

Auch Dell hat das Problem 

Neben HPE sind auch andere Hersteller von dem Problem betroffen. Außerdem muss wohl auch Dell einen sehr ähnlichen Fehler in der Firmware verkraften. Gemäß Informationen von „Blocks & Files“ soll das Aussetzen der SSD bei Dell jedoch erst nach 40.000 Betriebsstunden eintreten. Dies hat der Kundensupport des Unternehmens mitgeteilt. Der Fehler besteht wohl bei mehreren Modellen. Insbesondere sind bei Dell neun unterschiedliche SSDs von SanDisk betroffen. Damit das Problem nicht ins Gewicht fällt, wird auch Dell die passenden aktualisierten Firmwares bereitstellen.

Kein unbekanntes Problem für HPE

Anders als bei Dell hat HPE bereits Erfahrung mit solch einem Problem. So hatte das Unternehmen bereits im November letzten Jahres mit einem Fehler in der Firmware einiger SSDs zu kämpfen. Dieser sorgte für einen Ausfall des Datenträgers nach 32.768 Stunden. Einen Zusammenhang soll es nach Angaben von HPE jedoch nicht geben.

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Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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