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HTC Vive Pro Eye: Verkauf des VR-Headset mit Eyetracking startet in Europa

HTC bietet das auf der Consumer Electronics Show (CES) vorgestellte HTC Vive Pro Eye VR-Headset ab sofort auch in Europa an. Erste Händler haben das VR-Headset bereits auf Lager. Der Einführungspreis liegt in Deutschland bei 1.649 Euro. Außerdem gibt es ein Servicepaket für Geschäftskunden, das separat mit 185 Euro berechnet wird.

Als Zielgruppe sieht HTC vor allem Unternehmen. Die HTC Vive Pro Eye verfügt über integriertes Eyetracking und beinhaltet im Kaufpreis eine Unternehmenslizenz und eine zweijährige Garantie, die auch die gewerbliche Nutzung umfasst. Das Design ähnelt der bekannten HTC Vive Pro. Laut HTC soll die Eyetracking-Technologie vor allem die Nutzung bei professionellen Anwendungen wie zum Beispiel virtuellen Meetings durch die Verwendung von Avataren deutlich verbessern.

Außerdem soll das VR-Headset dynamische Mitarbeiterschulungen in virtuellen Räumen ermöglichen. Dank des Eyetrackings können Menüs ohne zusätzliche Controller direkt mit den Augen bedient werden. Zusätzlich soll im Vergleich zum Vive Pro der Sound der integrierten Kopfhörer deutlich verbessert worden sein.

Foveated Rendering

Das sogenannte Foveated Rendering, das ebenfalls auf dem Eyetracking basiert, erkennt genau welchen VR-Bereich ein Nutzer grade anschaut. Dies ermöglicht die Konzentration von GPU- und CPU-Leistung auf den tatsächlich betrachteten Bereich und somit eine Steigerung der Bildqualität und der Framerate, da nicht benötigte Bereiche des Sichtfelds niedriger priorisiert werden können und so keine Ressourcen unnötig beanspruchen.

Da es sich um keine Standalone-Lösung handelt ist zur Nutzung des HTC Vive Pro Eye ein leistungsstarker Computer nötig.

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