Mobilgeräte Testberichte

Huawei Mate 10 Pro: Huaweis neues Flagschiff im Test

Multimedia

Kamera

Das Huawei Mate 10 Pro besitzt, wie auch seine Vorgänger, zwei Hauptkameras. Die 12 MP Hauptkamera wird von einem zusätzlichen Monochrom-Sensor unterstützt, der mit 20 MP auflöst. Die in Kooperation mit Leica entwickelten Kameras besitzen außerdem einen Dual-Blitz, zweifachen Hybridzoom und optische Bildstabilisation (OIS). Die Frontkamera hat eine f/2.0-Blende und löst mit 8 MP auf.

Die Kamera-App von Huawei bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten und einen manuellen Modus, in dem ISO-Werte, Weißabgleich und vieles mehr von Hand angepasst werden können. Mir gefallen die Testbilder, trotz der etwas widrigen Wetterbedingungen, sehr gut. Die Bilder sind sehr detailliert und zeigen auch bei näherer Betrachtung kein Rauschen.

Eine Besonderheit beim Mate 10 Pro ist die in den Prozessor integrierte NPU (Neural Workmanship Unit), mit deren Hilfe verschiedene Motive erkannt werden können. Je nach Motiv werden dann die Kameraeinstellung entsprechend gewählt.

Im objektiven Kamerabenchmark DxOMark erreicht das Huawei Mate 10 Pro fantastische 97 Punkte und liegt damit gleichauf mit dem iPhone X. Die Kamera gehört damit zu den Besten auf dem Markt und braucht sich nicht vor den anderen High-End Smartphones zu verstecken.

Die unkomprimierten Bilder könnt ihr hier herunterladen.

Musik

Die Lautsprecherschlitze befinden sich beim Mate 10 Pro an der Unterseite des Geräts. Der eingebaute Lautsprecher klingt relativ voll und laut und wird zusätzlich vom Lautsprecher der Ohrmuschel auf der Oberseite unterstützt, der quasi als Hochtöner fungiert. Möchte man lieber über Kopfhörer hören, muss man aufgrund der fehlenden Klinkenbuchse entweder auf USB-C-Kopfhörer zurückgreifen, oder Bluetooth-Alternativen nutzen. Immerhin liegen im Lieferumfang sowohl USB-C-Ohrhörer, als auch ein Adapterkabel bei. Somit können bereits vorhandene Kopfhörer auch verwendet werden. Die beigelegten Ohrhörer klingen recht gut, könnten aber meine In-Ears nicht ersetzen.

Ob man den Trend zur fehlenden Klinkenbuchse gut oder schlecht findet, darüber gehen die Meinungen stark auseinander. Ich persönlich finde es eher schade, das ein seit langem bewährter Standard wie die Kopfhörerbuchse vom Smartphone-Markt verschwindet, andere aus unserem Team freuen sich darüber.

Der DAC, also der Digital-Analog-Konverter, der die digitalen Musikdaten in analoge Signale umwandelt, kann erneut überzeugen und sorgt für einen satten und kraftvollen Klang. Die Maximallautstärke ist für Kopfhörer mit normaler Impedanz auch mehr als ausreichend.

Vorherige Seite 1 2 3 4 5Nächste Seite

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Huawei Mate 10 Pro - Smartphone - Dual-SIM - 4G LTE - 128 GB - TD-SCDMA / UMTS / GSM - 15,20cm (6) - 2160 x 1080 Pixel (402 ppi (Pixel pro )) - AMOLED - RAM 6 GB - 20 MP (8 MP Vorderkamera) - Android - Grau (99927094) im Preisvergleich


Die beliebtesten Smartphones

Apple iPhone 11 (64 GB) - Schwarz
Preis: € 760,01 Jetzt bei Amazon ansehen! Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Samsung Galaxy M30s Smartphone 64GB 6.4" FHD+ Android 9 Pie - Deutsche Version - Schwarz [Exklusiv bei Amazon]
Preis: € 249,00 Jetzt bei Amazon ansehen! Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Samsung Galaxy A50 Smartphone (16.3cm (6.4 Zoll) 128GB interner Speicher, 4GB RAM, Schwarz) - Deutsche Version
Preis: € 270,50 Jetzt bei Amazon ansehen! Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Tags

Simon Buchholz

Hi, ich bin Simon! Ich bin seit November 2016 bei Basic-Tutorials als Redakteur tätig. Geboren wurde ich 1998 in Celle, Niedersachsen, bin also 18 Jahre alt. Ich studiere Informatik an der Universität zu Lübeck und interessiere mich, wie alle hier, für Technik und Gaming. Meine ersten Kontakte mit Computern und Spielen hatte ich schon sehr früh, angefangen hat alles mit dem PC meiner Eltern und einem Gameboy, der eigentlich meinem Bruder gehörte. Ich bin zwar eher Gelegenheitsspieler, bin aber trotzdem immer auf dem Laufenden und spiele gern den ein oder anderen Shooter oder RPGs. Vor allem für OpenWorld-Titel bin ich immer zu haben. Dass ich Informatik studieren will stand für mich eigentlich immer schon fest. Spätestens aber seit ich mit 11 Jahren angefangen habe, zu programmieren. Seitdem baue ich mein Wissen und meine Fähigkeiten in dem Bereich immer weiter aus. Neben Gaming und Informatik (ja, ich mache mein Hobby zum Beruf) sind meine Hobbies Laufen und Gerätetauchen.

Related Articles

Back to top button
Close