Peripherie Testberichte

Test: HyperX Quadcast USB-Mikrofon

Design und Verarbeitung

Das Design des Mikrofons lässt sich als modern beschreiben. HyperX legt scheinbar großen Wert auf rote Farbelemente – sie sind nicht nur auf der ansonsten weißen Packung, sondern auch auf dem ansonsten schwarzen Mikrofon zu finden. Hier stellen sie einen wunderbar ergänzenden Kontrast zum ansonsten dominierenden Schwarz dar. Besonders interessant ist hierbei die Tatsache, dass die wabenartige Struktur der Oberseite des Mikrofons mit einem roten Stoff hinterlegt ist. Gefertigt ist das Mikrofon indes größtenteils aus Metall.

Die Unterseite ist in Schwarz gehalten und mit einem Logo des Herstellers versehen. Bis auf die aus Kunststoff bestehende Endkappe ist das Unterteil vollständig aus Metall gefertigt, was es sehr stabil macht. Hiermit hebt es sich von vielen Konkurrenzprodukten, die aus Kostengründen weitgehend aus Plastik gefertigt sind, ab. Die bereits erwähnte Endkappe ist nicht nur aus ästhetischen Gründen vorhanden, sondern hat auch eine praktische Funktion – sie dient als Drehregler, mit dem die Mikrofonverstärkung angepasst werden kann. An der Rückseite des unteren Mikrofonteils finden sich ein USB-Anschluss sowie ein Klinkensteckplatz. Über letzteren kann ein Kopfhörer angeschlossen werden. Die Platzierung der beiden Anschlüsse ist praktisch, da sie einerseits gut erreichbar, andererseits aber nicht zu sehr im Vordergrund sind. Angeschlossene Kabel können so ganz elegant weitgehend außerhalb des Sichtfelds geführt werden, was dem ästhetischen Gesamterlebnis zuträglich sein dürfte.

Die Halterung des Mikrofons markiert das Ende des Unterteils – diese Einteilung in Unter-, Mittel- und Oberteil ist natürlich völlig willkürlich und dient lediglich der Strukturierung des Testberichts. Die von uns als Grenze ausgemachte Halterung dient jedenfalls der Abdichtung gegenüber störenden Umgebungsgeräuschen. Sie ist folglich vibrations- und stoßgeschützt – wäre das nicht der Fall, würde sie eher zusätzliche Störgeräusche produzieren. Soll das Mikrofon mit einem Stativ oder einem Mikrofonarm genutzt werden, muss die Halterung abgeschraubt werden. Im Test gelang uns das problemlos und innerhalb weniger Minuten. Hierfür wird lediglich ein passender Schraubenzieher benötigt, der in beinahe jedem Haushalt vorhanden sein dürfte. Falls man kein Stativ oder Mikrofonarm nutzen möchte, kann man sofort loslegen, denn das HyperX Quadcast USB-Mikrofon ist bei Auslieferung bereits auf einem Ständer montiert, auf dem das Mikrofon auch flexibel bewegt werden kann.

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Der Mittelteil des Mikrofons – das ist der kurze Bereich zwischen Halterung und Wabenstruktur – ist mit einem weiteren Drehregler versehen. Über diesen lässt sich die Richtcharakteristik des Mikrofons einstellen. Das Quadcast bietet die Möglichkeit zu Stereo-, omni- und bidirektionalen sowie Cardioid-Aufnahmen.

Der Oberteil ist durch die mehrfach erwähnte Wabenstruktur gekennzeichnet. Auch hier herrscht Metall vor. Der optisch im Zusammenspiel mit dem schwarzen Metall sehr ansprechende rote Stoff, der sich hinter der Wabenstruktur befindet, dient nicht nur der Aufhübschung des Mikrofons, sondern fungiert auch als Popschutz. Ist das Mikrofon eingeschaltet, wird er von LEDs, die sich hinter ihm befinden, angeleuchtet. Am oberen findet sich wie am unteren Ende des Mikrofons eine aus Kunststoff gefertigt Endkappe. Die obere Endkappe dient als Ein-/Ausschalter. Mit einem einzigen Druck auf diesen Schalter kann das Mikrofon stummgeschaltet werden.

Insgesamt ist das Quadcast sehr hochwertig verarbeitet und macht einen äußerst robusten Eindruck. Die Tatsache, dass HyperX vorwiegend auf Metall setzt, möchten wir besonders herausstellen. Das ist in der heutigen Zeit beileibe keine Selbstverständlichkeit.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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