Peripherie Testberichte

Test: HyperX Quadcast USB-Mikrofon

Einrichtung

Nach dieser wirklich eingehenden Betrachtung des Designs und der Verarbeitung wollten wir das Mikrofon natürlich auch hinsichtlich seiner Funktionalität testen. Zuvor mussten wir es jedoch einrichten. Das wiederum gestaltete sich wesentlich einfacher als wir zunächst angenommen hatten. Nachdem das Mikrofon per USB-Kabel mit einem Windows-PC verbunden wurde, wurden die erforderlichen Treiber automatisch installiert. Anschließend wurde das Quadcast vom PC erkannt und rechts unten in der Windowsleiste angezeigt. Mit einem Rechtsklick auf das dort zu findende Mikrofonsymbol gelangten wir zu einem kleinen Menü. Dort wählten wir den Punkt „Sounds“ aus, über welchen wir zu den das Mikrofon betreffenden Einstellungsoptionen gelangten.

Unter „Wiedergabe“ sowie unter „Aufnahme“ kann das Mikrofon– sofern gewünscht – als Standardgerät definiert werden. Auch alle weiteren Einstellungen, die die Behandlung des Mikrofons durch Windows betreffen, lassen sich hier bearbeiten. In der Regel können die Standardeinstellungen übernommen werden, sodass hier kaum Arbeit anfällt. Konkret bedeutet das, dass das Mikrofon sofort nach dem Anschließen bereits einsatzfähig ist.

Aufnahme

Nun kommen wir zum Kernstück des Tests. Die beste Fertigung und das tollste Design nützen wenig, wenn der Hauptzweck des Mikrofons nicht erfüllt werden kann. Die Gesamtbewertung steht und fällt also mit der Aufnahmequalität, die das Mikrofon bietet.

Ist das Quadcast angeschlossen und eingerichtet, kann es genutzt werden. Es empfiehlt sich, den Pegel bei Windows hochzudrehen. Eine Verstärkung lässt sich dann über den Drehregler – wir erinnern an die untere Endkappe – einstellen. Über den mittleren Drehregler kann zwischen den verschiedenen Richtcharakteristiken umgeschaltet werden. Wir haben im Test alle vier Möglichkeiten ausprobiert und waren weitgehend zufrieden.

In allen vier Modi weiß das HyperX Quadcast zu überzeugen. Störende Umgebungsgeräusche werden weitgehend ausgeschaltet, was die Aufnahmen relativ professionell klingen lässt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass das Mikrofon bei allen vier Richtcharakteristiken ansprechende Ergebnisse liefert. Viele andere Mikrofone dieser und höherer Preisklassen bieten gar nicht erst vier Modi. Dem kann entgegengehalten werden, dass diese anderen Mikrofone in den gebotenen Modi meist brillieren, was beim von uns getesteten Mikrofon nicht der Fall ist. Wir sind jedoch der Meinung, dass brillante Aufnahme in den allermeisten Fällen überhaupt nicht nötig sind. Selbst der anspruchsvolle Halbprofi wird kaum einen Unterschied zwischen einer nahezu perfekten und einer lediglich sehr guten Aufnahme feststellen können.

Wer ein gutes Allroundermikrofon haben möchte, ist mit dem Quadcast sehr gut bedient. Wer hingegen allerhöchste Ansprüche hat und sich nur mit dem wirklich Allerbesten zufriedengibt, sollte vom Kauf Abstand nehmen.

In der Preisklasse, in der das Quadcast angesiedelt ist, zählt es zu den besten Mikrofonen. Darüber hinaus punktet es mit der keineswegs gewöhnlichen Vielseitigkeit.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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