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IFA 2018 – Drei Curved-Monitore mit VA-Panel von Samsung vorgestellt

Auch Samsung hat auf der IFA einige interessante Monitore vorgestellt, die alle über ein per gewölbtem VA-Panel realisiertes Ultrabreitbild verfügen.

Samsung C34J791 – 3.440 x 1.440 Pixel im 21:9 Format         

Der neue Samsung C34J791 wurde bereits während der CES 2018 in Las Vegas erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der 34-Zoll-Monitor fällt besonders durch den Thunderbolt 3 Anschluss auf, der in der aktuellen Revision in nur sehr wenigen Monitoren verbaut ist. Die Auflösung der gewölbten Displays liegt bei 3.440 x 1.440 Pixeln. Die Pixeldichte des Samsung Monitors liegt bei 110 ppi.  Der Wölbungsradius von 1,5 Metern sorgt für eine vergleichsweise starke Display-Krümmung.

Damit auch Grafiker und andere anspruchsvolle Nutzer zufriedengestellt werden, unterstützt das verbaute VA-Panel einen erweiterten Farbraum. Laut Samsung ist der sRGB-Farbraum zu 125 Prozent abgedeckt. Üblich sind hier bei Monitoren der Konkurrenz 99 Prozent bis 100 Prozent. Auch der Kontrast ist dank des VA-Panels mit 3000 zu 1 hervorragend.

Samsung CJ791
Samsung CJ791

Mit einer Bildwiederholfrequenz von 100 Hz und einer Reaktionszeit von 4 ms (Grau-zu-Grau) eignet sich der Samsung Monitor auch für Spieler. An aktuelle Gaming-Monitore kommen die Werte jedoch nicht ran. AMD FreeSync wird zur ruckelfreien Darstellung von schnellen Spielen ebenfalls unterstützt.

Das Highlight des Monitors ist aber ohne Frage der Thunderbolt 3 Anschluss von Intel, der parallel Bild, Ton und andere Daten über nur ein Kabel übertragt. Die Verbindung erfolgt über einen USB-C-Stecker. Da externe Geräte über den Monitor mit maximal 85 Watt aufgeladen werden können, verwandelt der Universalanschluss das Gerät in eine praktische Dockingstation. Die Bandbreite des Anschlusses von 40 GBit/s (viermal so hoch wie USB 3.1 Gen 2.) reicht auch für mehrere Geräte gleichzeitig ohne Probleme aus. Externe Geräte können über die beiden USB 3.0 Ports mit dem Monitor verbunden werden.

Der Monitor wird ab September für 999 Euro in Deutschland auf den Markt kommen.

Samsung C43J893.840 × 1.200 Pixel in 32:10 Format

Der ultrabreite Samsung C43J89 bietet 43 Zoll Bildschirm-Diagonale im ungewöhnlichem 32:10 Format. Die Auflösung liegt bei 3.840 x 1.200 Pixel.

Samsung möchte mit dem sehr stark gekrümmten Monitor vor allem Spieler ansprechen, die durch die hohe Immersion den Eindruck erhalten Teil des Spiels zu werden. Dafür spricht auch die hohe Bildwiederholrate von 120 Hz und die relativ schnelle Reaktionszeit von 5 ms (Grau-zu-Grau).  AMD FreeSync oder Nvidia G-Sync wird trotz der Zielgruppe leider nicht unterstützt.

Damit auch andere Nutzer gerne mit dem Samsung C43J89 arbeiten, wurde ein hochwertiges VA-Panel verbaut, dessen Kontrast bei 3000 zu: 1 liegt. Details zum abgedeckten Farbraum hat Samsung nicht veröffentlicht. Auch die maximale Helligkeit von 250 cd/m² kann lediglich in der Mittelklasse eingeordnet werden.

Samsung C43J89
Samsung C43J89

Das Videosignal kann entweder per HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 eingespeist werden. Externe Geräte können über die fünf vorhandenen USB-Ports mit dem Monitor verbunden werden. Samsung verbaut hierfür zweimal USB 3.9 C, zweimal USB 2.0 A und einmal USB 3.0 A. Abgerundet wird das Bild durch einen Audioausgang und die integrierten Lautsprecher.

Dank der enormen Breite und des Picture-By-Picture-Modus kann der Monitor in zwei „virtuelle“ Bildschirme unterteilt werden. Er kann dann parallel Bilder von zwei Quellen wiedergeben. Dank des integrierten KVM-Switches können zwei Computer mit nur einer Maus und Tastatur genutzt werden. Dazu muss lediglich am Monitor zwischen den Geräten umgeschaltet werden.

Derzeit ist der Monitor nur in den USA für rund 900 Dollar vorbestellbar. Wann und zu welchem Preis Samsung den Monitor nach Deutschland bringen wird ist noch unklar.

Samsung C49J890 – 3.840 x 1.080 Pixel im 32:9 Format

Der 49 Zoll große Samsung C49J890 wird als Business Monitor beworben. Seine Auflösung liegt bei 3.840 x 1.080 Pixel im 32 : 9 Format.

Gamer dürften mit dem Samsung C49J890 jedoch auch glücklich werden, da die Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und die Reaktionszeit von 5 ms (Grau-zu-Grau) auch für schnelle Spiele ausreicht. Auf AMD FreeSync oder Nvidia G-Sync wurde auch hier leider verzichtet.

Auch das 49 Zoll Modell unterstützt die parallele Nutzung von zwei Bildquellen dank des Picture-by-Picture-Modus sowie die Kontrolle von zwei Computern mit nur einer Maus und Tastatur durch den integrierten KVM-Switch.

Die Helligkeit des VA-Panels liegt bei maximal 300 cd/m² und der sRGB Farbraum wird zu 99 Prozent abgedeckt. Der Monitor sollte somit bis auf extrem anspruchsvolle Grafiker oder Fotografen den Ansprüchen aller Kunden genügen.

Bildquellen können per HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 verbunden werden. Weitere externe Geräte werden über die fünf vorhandenen USB-Ports angeschlossen.

Der Samsung C49J890 ist bereits in Deutschland für rund 800 Euro erhältlich.

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