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IFA 2018 – Lenovo Yoga C630 nutzt Qualcomm Snapdragon 850

Microsoft hat die Veröffentlichung der zweiten Generation von Windows 10 on ARM für September angekündigt. Pünktlich dazu hat Lenovo während der IFA in Berlin das neue Yoga C630 Convertible vorgestellt, das auf dem neuen Qualcomm Snapdragon 850 basiert.

Komponenten normalerweise in High-End-Smartphones verbaut

Der verbaute Qualcomm Snapdragon 850 ist eigentlich nur ein höher getakteter Qualcomm Snapdragon, der ansonsten in High-End-Smartphones und Tablets verbaut wird. Anstatt maximal 2,80 GHz bietet die übertaktete Version nun bis zu 2,95 GHz. Die ebenfalls integrierte Grafikeinheit Adreno 630 wurde nicht übertaktet. Die Kühlung erfolgt passiv, der etwas höhere Takt ist jedoch möglich, da das Yoga C630 Convertible im Vergleich zu Smartphones die Abwärme deutlich besser abführen kann. Außerdem bietet das vollwertige System-on-a-Chip immer ein LTE-Modem.

Der Lenovo Yoga C630 gehört damit zur Klasse der Always-Connected-PCs, also Geräten die auch ohne WLAN ständig im Internet sein können. Lenovo wird dafür eine Version mit Nano-SIM-Steckplatz anbieten oder alternativ eine Version mit eSIM-Unterstützung.

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Dank der sparsamen Komponenten, die der Snapdragon Mobile PC Platform geschuldet sind, soll die maximale Akkulaufzeit des Yoga C630 bei 25 Stunden liegen. Die Standby-Zeit liegt sogar bei beachtlichen 700 Stunden. Aufgrund des kompakten Gehäuses gibt es keinen separaten Ladestecker. Stattdessen wird der Akku über eine der zwei vorhandenen USB 3.0 Typ C Ports aufgeladen. Die Schnellladefunktion soll in nur 15 Minuten genug Energie für zwei Stunden Nutzung bereitstellen. Externe Displays lassen sich ebenfalls über den DisplayPort-Modus der USB-Anschlüsse anschließen. Abgerundet wird die Konnektivität durch einen Klinkenstecker für Kopfhörer und WLAN.

Basisversion ab 1.199 Euro erhältlich

Das nur 1,2 Kilogramm schwere Convertible enthält ein 13,3 Zoll IPS-Display mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). Denk des 360-Grad-Scharniers kann das Notebook in ein vollwertiges Tablet verwandelt werden. Das 16-zu-9-Display unterstützt Eingaben per Touch-Funktion.

Der Einführungspreis liegt trotz der relativ schwachen Hardware bei 1.199 Euro für die Basisversion. Kunden erhalten dafür 4 GByte Arbeitsspeicher und eine 128 GByte SSD. Der Preis der teureren Version mit 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher hat Lenovo noch nicht bekanntgegeben. Der Always-Connected-PC erscheint in Deutschland ab Ende September. Das Betriebssystem ist in keiner der angebotenen Versionen konfigurierbar. Verfügbar ist hier ausschließlich Windows 10 im S-Modus.

 

 

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