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IFA: Okai möchte zukünftig E-Scooter verkaufen statt zu verleihen

Im Segment der E-Scooter sind in Deutschland derzeit Xiaomi und Ninebot die Marktführer. Doch nun soll ein neuer Big Player ins Rennen kommen. Okai, das bislang seine Roller nur Vermietern wie Tier zur Verfügung stellte, möchte nun auch E-Scooter verkaufen. Den Start soll der ES500 machen.

Tier setzt auf Okai

Viele werden mit dem Unternehmen Okai nichts anfangen können. Dabei dürften viele unbewusst bereits auf einem Roller der Firma gestanden haben. Das gilt zumindest für Nutzer von E-Scooter-Vermietern wie Tier, Voi oder Jump. Schließlich setzen diese Unternehmen seit jeher auf die Roller des chinesischen Herstellers. Wer stets mit Genuss die Roller der Verleiher genutzt hat, wird sich darüber freuen, diese nun auch kaufen zu können. Insbesondere der ES500 von Okai soll bald in Deutschland zum Kauf zur Verfügung stehen.

Technische Details

Ein Blick auf die Specs des kommenden E-Scooters klingen bereits vielversprechend. So soll er eine 280 Wh Batterie erhalten, die eine Distanz von bis zu 30 km gewährleisten soll. Dementsprechend ist er auch kein Leichtgewicht. Mit 17 kg lässt er sich wohl nicht allzu weit tragen. Der ES500 setzt auf einen 350 Watt starken Elektromotor, der sich im Vorderrad befindet. Dieser soll den ES500 auf maximal 28 km/h Geschwindigkeit bringen können. Je nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes wird er jedoch bei 20 bzw. 25 km/h abgeriegelt. Wie der Hersteller bekanntgegeben hat, erfüllt der ES500 wohl bereits jetzt alle Anforderungen, um in Deutschland eine Straßenzulassung erhalten zu können.

Beim Material verlässt Okai sich auf leichtes Aluminium. Das ist nicht nur dem Gesamtgewicht zuträglich, sondern sorgt auch dafür, dass der Roller überaus widerstandsfähig ist. Tony Günther, Sprecher des chinesischen Unternehmens, macht klar, dass sie sich die Erfahrungen aus dem E-Scooter-Verleih zu nutze machen. Dadurch haben sie praktische Features wie ihren Ein-Klick-Mechanismus für besseren Transport oder die leistungsstarke Beleuchtung erarbeiten können. Dank der beiden zwölf Zoll großen vollgummierten Reifen soll der ES500 sehr geschmeidig durch die Stadt fahren können. Für die entsprechende Sicherheit sorgen zwei Bremshebel. Einer setzt auf die klassische Trommelbremse und die andere fungiert als elektromagnetische Bremse. Leider kann man den ES500 nicht mit praktischer Smartphone-Integration nutzen. Dafür kostet er aber auch weit weniger als E-Scooter, die eine Smartphone-Einbindung ermöglichen.

Preis und Release

Der Okai ES500 klingt nach einem sehr spannenden E-Scooter. Vor allem der Fakt, dass der Hersteller viel Marktforschung beim Verleih betreiben konnte, steigert die Hoffnung vieler auf einen perfekten Allrounder. Im Oktober soll es dann soweit sein. Dann soll der ES500 im deutschen Handel erscheinen. Zu einem Preis von knapp 699 Euro soll man dann hierzulande erstmals einen Okai-Roller kaufen können, statt ihn nur zu leihen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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