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IFA: Wiko stellt neue Smartphones Wiko View, View XL und View Prime vor

Der französische Smartphone-Hersteller Wiko hat auf der IFA 2017 neue Einsteiger-Smartphones vorgestellt, die trotz des günstigen Preises mit hochwertiger Ausstattung und Optik punkten sollen.

Wiko View

Besonderheit am Wiko View ist das 5,7 Zoll große 18:9-Display. Dieses Format kannte man bisher nur von Samsung und LG. Auch optisch erinnert das View mit seinen schmal gehaltenen Bildschirmrändern an das Samsung Galaxy S8. Die Rückseite ist bei allen Modellen der View-Serie aus Aluminium gefertigt und beinhaltet einen Fingerabdrucksensor unter der Kamera.

Unter der Haube verbaut Wiko im View, wie auch im View XL, den Quad-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 425 MSM8917 mit 1,4 GHz. Dazu kommen 3 GB Arbeitsspeicher sowie 16 oder 32 GB per microSD-Karte erweiterbarer Hauptspeicher. Der Akku hat 2900 mAh, was für die Ausstattung mehr als genug sein sollte. Als USB-Port kommt Micro-USB anstelle des neueren USB-C zum Einsatz.

Das Display ist ein sogenanntes 2,5D-Display, die Kanten sind also abgerundet. Trotz der Größe von 5,7 Zoll hat es nur 1.440 x 720 Pixel, was unter FullHD-Auflösung liegt. Hier wäre ein FullHD-Display deutlich schöner gewesen.

Bei den Kameras schlägt Wiko einen anderen Weg ein als die meisten anderen Hersteller: Im Hinblick auf die „Selfie-Generation“ besitzt das Wiko View eine Frontkamera, die mit 16 MP besser ausgerüstet ist als die Hauptkamera mit 13 MP. Dieses Konzept verfolgt Wiko bei allen Smartphones der View-Serie.

Wiko View
Das Wiko View

Als Betriebssystem kommt Android 7.1.1 zum Einsatz, ein Update auf Android 8.0 ist noch nicht angekündigt, aber sehr wahrscheinlich. Das Wiko View misst 151,5 x 73,1 x 8,7 Millimeter und bringt ca. 160 Gramm auf die Waage. Die 16 GB-Version soll 179 €, die 32 GB-Version 199 € kosten und in vier Farben erhältlich sein.

Wiko View XL

Technisch fast identisch, bietet das View XL einen Bildschirm mit 6,0 Zoll, leider immer noch mit 720p. Außerdem gibt es das Gerät nur mit 32 GB Hauptspeicher und der Akku ist mit 3000 mAh etwas größer. Prozessor, Arbeitsspeicher und die Kameras sind identisch zum Wiko View. Das View XL wiegt ca. 171 Gramm und ist 158,1 x 76,5 x 8,2 Millimeter groß. Es soll 229 € kosten und ebenfalls in vier Farben erhältlich sein.

Wiko View XL
Das Wiko View XL

Wiko View Prime

Beim View Prime handelt es sich um eine besser ausgestattete Variante des Wiko View, das mit dem selben Display wie das View daherkommt, aber ein verbessertes Innenleben und bessere Kameras aufweist. Konkret verbaut Wiko im View Prime einen Snapdragon 430 MSM8937, einen 1,4 GHz-Octa-Core aus dem Hause Qualcomm. Außerdem sind, statt den 3 GB im View, 4 GB Arbeitsspeicher an Bord. Für das Betriebssystem und eigene Daten stehen 64 GB erweiterbarer Hautspeicher bereit.

Eine Besonderheit sind erneut die Kameras, diesmal kommen gleich drei davon zum Einsatz. Aber anstatt die Hauptkamera zur Dual Cam zu ergänzen, macht Wiko dasselbe mit der Frontkamera: Die Software soll erkennen, wenn mehrere Personen gemeinsam ein Selfie schießen wollen, und daraufhin die Weitwinkelkamera mit 8 MP aktivieren. Andernfalls wird die normale Frontkamera mit 20 MP aktiv. Auch die Hauptkamera im View Prime ist nun etwas besser, 16 MP kommen hier nun zum Einsatz.

Das Wiko View Prime misst 152,3 x 72,8 x 8,3 Millimeter und wiegt ca. 162 Gramm. Es soll 269 € kosten und, wie auch die anderen Geräte der Serie, in vier Farben verfügbar sein.

Wiko View Prime
Das Wiko View Prime

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Simon Buchholz

Hi, ich bin Simon! Ich bin seit November 2016 bei Basic-Tutorials als Redakteur tätig. Geboren wurde ich 1998 in Celle, Niedersachsen, bin also 18 Jahre alt. Ich studiere Informatik an der Universität zu Lübeck und interessiere mich, wie alle hier, für Technik und Gaming. Meine ersten Kontakte mit Computern und Spielen hatte ich schon sehr früh, angefangen hat alles mit dem PC meiner Eltern und einem Gameboy, der eigentlich meinem Bruder gehörte. Ich bin zwar eher Gelegenheitsspieler, bin aber trotzdem immer auf dem Laufenden und spiele gern den ein oder anderen Shooter oder RPGs. Vor allem für OpenWorld-Titel bin ich immer zu haben. Dass ich Informatik studieren will stand für mich eigentlich immer schon fest. Spätestens aber seit ich mit 11 Jahren angefangen habe, zu programmieren. Seitdem baue ich mein Wissen und meine Fähigkeiten in dem Bereich immer weiter aus. Neben Gaming und Informatik (ja, ich mache mein Hobby zum Beruf) sind meine Hobbies Laufen und Gerätetauchen.

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