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iLens: Eine Kontaktlinse wie aus einem Science Fiction Film soll 2021 kommen

Wer die Science-Fiction-Serie „Black Mirror“ kennt, wird sich ganz sicher an die Folge erinnern können, in der jeder Protagonist eine smarte Kontaktlinse trägt. Selbige ermöglichte nicht nur das Wiederabspielen erlebter Momente, sondern bot auch praktische Features wie ausgeklügeltes Augmented Reality (AR). Was vor ein paar Jahren wie ferne Zukunftsmusik klang, scheint im nächsten Jahr Realität zu werden. Mit der iLens sollen smarte Kontaktlinsen auf den Markt kommen, die Erstaunliches versprechen.

Google Glass war gestern

Kannst Du Dich noch an Google Glass erinnern? Die schlaue Brille des Internetgiganten versprach viele Features, die zu einem großen Teil auch eingehalten wurden. Doch aus Datenschutzgründen findet Googles Brille heutzutage hauptsächlich in Unternehmen Anwendung.

Quelle: www.lenstore.de

Diese nutzen vor allem die praktischen AR-Funktionen. Mit iLens scheint aber ein ganz neuer Standard auf den Markt zu kommen. Stell Dir vor, Du trägst ein Gerät wie die Google Glass, doch niemand kann es erkennen. Das klingt doch wirklich nach Science Fiction oder? Bereits Ende 2021 soll die smarte Kontaktlinse iLens aus dem Hause Lenstore jedoch genau dies ermöglichen.

Klassische Kontaktlinse mit jeder Menge Features

Allen voran wird die iLens natürlich als Sehhilfe beworben. Doch wenn man sich schon eine Kontaktlinse auf die Augen legt, wieso soll diese dann nicht einige coole Funktionen mit sich bringen? Besonders glänzen möchte die iLens mit ihren Gesundheitsfunktionen. An vorderster Stelle steht hierbei natürlich das Sehen selbst. Beispielsweise misst die Kontaktlinse, wie lange ihr Träger am Tag auf Bildschirme gesehen hat.

Die bereits bekannten Features klingen definitiv spannend. (Quelle: www.lenstore.de)

Um eine übermäßige Reizung der Augen zu schonen soll sie dann einen diskreten Hinweis geben können. Diese Anzeigen finden dann in Form von AR statt. Neben dem Sehvermögen selbst kann man sich hierbei auch Anwendungsbereiche wie Sport, Sicherheit und Co. vorstellen. Darüber hinaus sollen dank der AR-Funktionen aber auch Dinge wie die Messung von Mindestabständen möglich sein. Das macht das Gadget auch für Unternehmen interessant. Der Fantasie von Entwicklern sind dabei wohl kaum Grenzen gesetzt.

Halten Sie Momente fest

Was für mich persönlich am meisten nach Science Fiction klingt, ist die permanente Aufzeichnung des Alltags. So erfasst die Kontaktlinse das Blickfeld des Trägers. Hierbei lassen sich Fotos schießen und Videos aufnehmen. Selbstverständlich möchte die iLens dabei auf eine bequeme Steuerung setzen. So soll bereits ein einfaches Zwinkern ausreichen, um ein Foto zu schießen und selbiges aufs Smartphone zu senden.

Die Technik ist wirklich beeindruckend. (Quelle: www.lenstore.de)

Gleiches soll für Videos gelten. Das könnte zukünftiges Fotografieren und Filmen revolutionieren. Hierbei soll die Kontaktlinse mit jeder Menge Leistung daherkommen. Allen voran der 60 fache Zoom ist zumindest auf dem Papier sehr beeindruckend. Damit trägt man permanent ein potentielles Fernglas auf seinen Augen.

Noch immer Zukunftsmusik?

Die iLens klingt nach einem extrem spannenden Produkt. Sollte der Hersteller sein Vorhaben nur ansatzweise in die Tat umsetzen können, erwartet uns hier nichts anders als eine wahre Revolution. Ob und wann wir jedoch als „Normalsterbliche“ hierzulande in den Genuss einer derartigen Technik kommen werden, ist mehr als fraglich. Schließlich bestehen bei der iLens noch weit mehr Datenschutzbedenken als es noch damals bei der Google Glass der Fall war.

Anders als Googles Brille kann man die Kontaktlinse beim Träger nämlich schlichtweg nicht erkennen. Somit könnte diese Technik vorerst wohl eher öffentlichen Stellen wie der Polizei, dem Militär und Rettungsteams vorbehalten sein. Wir sind dennoch gespannt, ob die iLens Ende 2021 ihre Versprechen halten kann.

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Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.
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