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Im Widerstandskampf: WARSAW angezockt

Am 1. August 1944 begann der Warschauer Aufstand. WARSAW ist ein taktisches rundenbasiertes RPG, welches von Ereignissen, Schicksalen und Helden in der von den Nazis besetzten Stadt handelt.

In den Straßen der Stadt

Ihr führt eine Widerstandsgruppe aus Soldaten und Zivilisten, die versucht gegen die Besatzer vorzugehen. In den Straßen des besetzten Warschaus müsst ihr euch Feinden stellen, Ressourcen sammeln und Missionen erfüllen. Wenn sie nicht draußen sind, halten sich die Mitglieder der Gruppe im Unterschlupf auf, welcher als Basis fungiert. Hier wird alles Wichtige organisiert und ihr könnt weitere Charaktere rekrutieren, insofern ihr die Ressourcen dafür habt.

Für Missionen müsst ihr eure Gruppen aus den einzelnen Helden zusammenstellen. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte und Fähigkeiten. Beispielsweise ist Anna eine Scharfschützin und kann mit Glück im Kampf einen Gegner mit einem einzigen Schuss ausschalten. Jadwiga hingegen ist medizinisch bewandert und kann andere Charaktere mit ihrem Erste Hilfe-Skill heilen.

Über eine Stadtkarte bewegt ihr eure Gruppe durch Warschau. Unendlich viel rumlaufen könnt ihr nicht, ihr habt nur eine gewisse Anzahl an Aktionspunkten, die beim Bewegen verbraucht werden. Geratet ihr in ein Ereignis, könnt ihr entscheiden, wie ihr vorgehen wollt. Findet ihr Ressourcen könnt ihr euer Inventar aufstocken. Aber ihr seid natürlich nicht die einzigen, die in der Stadt unterwegs sind. Feindliche Einheiten und Patrouillen der Deutschen streifen ebenfalls durch die Straßen. In den rundenbasierten Kämpfen müsst ihr dann die Fähigkeiten eurer Helden taktisch einsetzen. Außerdem spielt die Aufstellung der Gruppe eine Rolle. Die Positionierung, beispielsweise hinter einer Deckung, kann darüber entscheiden, ob ein Charakter Schaden erleidet oder nicht.

Keine Sieger, nur Überlebende

Läuft es ungünstig, können die Helden im Kampf sterben. Dies bedeutet einen permanenten Verlust. Wir haben WARSAW auf der Gamescom angespielt und bereits in der kurzen Spielzeit hatten wir leider einen Verlust zu beklagen und waren tatsächlich etwas betroffen, dass Krzysztof gestorben war, obwohl wir ihn grade erst kennengelernt hatten.

WARSAW soll keinen übergreifenden Handlungsstrang haben. Stattdessen stehen einzelne Ereignisse zur Zeit des Warschauer Aufstands im Vordergrund. Diese können sowohl historisch als auch fiktional sein, sollen sich im letzteren Fall aber in den historischen Kontext des Settings einfügen. Alle Charaktere, wie Krzystof, Anna oder Jadwiga, sind bewusst rein fiktionale Personen. Es soll zudem keine Möglichkeit geben einen umfassenden “Sieg” zu erlangen, da man den Aufstand nicht gewinnen kann. Das Ziel ist es, dass die eigenen Helden am Ende zu den Überlebenden zählen.

Die Atmosphäre des historischen Settings des Spiels ist sehr gelungen. Das Spiel soll nicht linear verlaufen, sodass ein hoher Wiederspielwert gegeben sein soll. Hinzu kommt, dass das Spiel durch den etwas düsteren Comic-Stil einfach gut und stimmig aussieht. Inspiriert wurde WARSAW in einigen Bereichen von Darkest Dungeon, erinnert aber auch an Valiant Hearts und This War of Mine, trotzdem verspricht WARSAW ein ganz eigenes Spielerlebnis zu werden.

Unser Eindruck ist bisher sehr positiv und wir sind gespannt auf das Release. WARSAW wird von Pixelated Milk entwickelt und ist aktuell auf Steam für den 2. Oktober 2019 angekündigt. Eine Veröffentlichung für Playstation 4 und Nintendo Switch soll später folgen.

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