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In der Hölle ist die Hölle los – Project Warlock im Test

Wer bist du und wie schnell kann ich dich töten?

Apropos Gegner, von diesen gibt es in Project Warlock mehr als genug. In den ersten Leveln sind sie dabei meist noch klein und relativ ungefährlich, so kämpft ihr zu Beginn zum Beispiel nur gegen Fledermäuse und kleinere Dämonen in überschaubaren Zahlen. Dies ändert sich jedoch mit der Zeit, sodass ihr zum Ende hin häufig bis zum Hals in großen Robotern, Mumien und Höllenhunden steckt.

Einen besonderen Platz unter den Gegnern nehmen die fünf Bossgegner am Ende eines jeden Abschnittes ein. Diese haushohen Monster müsst ihr in einem offenen Areal bekämpfen, während sie selbst und kleinere Gegner euch zu Leibe rücken.

Der Hexer: der erste Boss im Spiel

Wo bin ich hier überhaupt?

Die Level von Project Warlock sind eine der größten Stärken wie auch größten Schwächen des Spiels. Die meisten Level bestehen aus mehreren Abschnitten, die nacheinander durchgespielt werden müssen, bevor es zurück in die Werkstatt, den Hub des Spielers, geht.

Insgesamt gibt es zehn Level, die verschiedenen Leitmotive haben, wie etwa eine Antarktisexpedition oder eine mittelalterliche Burg. Gerade die Antarktis wird Fans des Cthulhu-Mythos oder dem Film “The Thing“ gefallen.

So schön die Level aber auch sind, so kann es schnell passieren, dass ihr euch einmal verlauft. Dabei sind die vielen versteckten Geheimnisse sowie die beinahe immer gleichen Wandtexturen keine große Hilfe. Erschwerend kommt hinzu, dass hin und wieder Gegner hinter euch erscheinen oder Wände hoch- oder runterfahren.

Das zusammen mit den manchmal unübersichtlichen Leveln kann immer wieder zu Frustmomenten führen.

Wie sehe ich aus?

Project Warlock ist eine Hommage an die klassischen First-Person-Shooter der 90er Jahre. Das bedeutet die Sprites sind flach und die Pixel groß. Dazu ist die Beleuchtung stimmig und lässt die Level noch ein wenig schicker wirken. Ähnlich sieht es bei den einzelnen Effekten aus, ob Feuer, Explosion oder das Platzen von Gegnern, es sieht einfach immer gut aus. Nur an einigen Stellen wirken die Level etwas zu dunkel.

Wie schwer kann das schon sein?

Project Warlock bietet drei Schwierigkeitsgrade. Auf dem einfachsten der drei besitzt ihr unendliche viele Leben und könnt euch nach dem Ableben direkt wieder ins Getümmel stürzen. Auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad wird es schon kniffliger, hier habt ihr zu Beginn nur drei Leben, solltet ihr diese verlieren müsst ihr das gesamte Spiel von neuem beginnen. Ihr könnt allerdings weitere Leben in den Leveln finden.

Auf Hardcore wird es dann wirklich schwierig, hier habt ihr nur ein Leben zur Verfügung und nur ein einziger Treffer bläst euch das Licht aus. 

Ein Anblick den ihr öfter sehen werdet.

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