Peripherie Testberichte

Inter-Tech KC-3001 im Test – Gute Einsteiger-Eingabegeräte?

Technische Daten

Der Preis des Inter-Tech KC-3001 liegt momentan bei € 20,40.

Technische Daten der Maus

Produkt Maus aus Set KC-3001
Länge x Breite x Höhe (in mm) 130 x 75 x 40
Gewicht (in g / inkl. Kabel) 145
Sensor Instant A704E
DPI 200 – 4800 (in 200-dpi-Schritten einstellbar)
Lift-Off-Distanz ca. 1,5 mm
Kabellänge ca. 1,5 m

Technische Daten der Tastatur

Produkt Tastatur aus Set KC-3001
Länge x Breite x Höhe (in mm) 180 x 470 x 30
Gewicht (in g / inkl. Kabel) 900
Tastenlebenszeit > 3 Mio. Anschläge
Tastendruck 55g +- 7g
Tastentyp Rubberdome
Kabellänge ca. 1,75 m

Teardown der Maus

Nach dem Lösen von insgesamt fünf Schrauben, drei davon befinden sich unter Mausskates, lässt sich die Unterseite der Maus abnehmen. Nun fällt der Blick auf das kosteneffizient bestückte PCB. Sofort fällt der Sensor, den Inter-Tech nirgendwo nennt, ins Auge; es handelt sich um den Instant A704E. Leider findet man keinerlei Spezifikationen zu diesem Sensor.

Auffällig ist, dass Inter-Tech auf einen Onboard-Speicher verzichtet. So können die Einstellungen nicht auf der Maus gespeichert werden, und wer eigene Settings getätigt hat, muss die Software immer im Hintergrund laufen lassen.

Die Beleuchtung der Maus regelt der Hersteller über drei LEDs. Eine Leuchtdiode strahlt dabei das Inter-Tech-Logo an, die zweite leuchtet das Scrollrad an und die dritte den Plastikstreifen. Dieser Plastikstreifen verteilt dann das Licht, sodass der gesamte Streifen beleuchtet ist.

Abgesehen vom Sensor und der Beleuchtung gibt es keine Besonderheiten mehr. Die Lötqualität ist ordentlich, jedoch befinden sich Rückstande von Flussmittel auf der Platine.

Software

Die mit unter 5 MB sehr kleine Software ist schnell installiert. Sie funktioniert nur in Verbindung mit der Maus; für die Tastatur bietet sie keine Einstellungsmöglichkeiten.

Im Tab „Grundeinstellung“ kann der User die Belegung der Maustasten verändern, die DPI der Presets, durch die man durchschalten kann, abändern und die Funktion des Scrollrads umschalten.

Der Reiter „Erweiterte Einstellungen“ bietet Zugriff auf die Einstellungen für die Zeiger- und Mausrad-Geschwindigkeit. Ebenfalls kann man die Geschwindigkeit der Klicks zwischen 1 und 300 ms einstellen. Nebenan gibt es die Möglichkeit, Makros aufzunehmen und abzuspeichern.

Der dritte Tab heißt „LED Einstellung“. Hier kann aus langsam oder schnell pulsierenden LEDs gewählt werden. Hierbei wechselt die Maus gleichzeitig zwischen allen ihren Farben (rot, lila, blau, pink). Alternativ kann der Nutzer eine statische Farbe einstellen. Diese signalisiert, welches DPI-Preset gerade ausgewählt ist. Wer nicht auf eine Beleuchtung steht, kann diese auch komplett deaktivieren.

Hat der User alle Einstellungen getätigt, so kann er diese in Form von insgesamt fünf Profilen abspeichern. Diese Profile lassen sich sowohl importieren als auch exportieren.

Praxiseindrücke

Die Maus leistet akzeptable Arbeit in Spielen. Sie liegt gut in der Hand und tastet meistens ausreichend präzise ab. In seltenen Fällen kann es aber zu leichten Aussetzern kommen. Leider ist Angle-Snapping aktiviert. Nichtsdestotrotz: Die Maus ist für Gaming-Einsteiger gut geeignet.

Die Tastatur des Sets enttäuscht leider. Die Tastenanschläge sind unpräzise und schwammig, der Tastenhub der Leertaste ist zu groß. Diese Taste emittiert bei jedem Druck ein gut hörbares, schepperndes Geräusch.

Ab 8 gleichzeitig gedrückten Tasten bekommt die Tastatur Probleme, jeden Anschlag sauber zu erfassen. Diese Anzahl an simultanen Anschlägen sollten aber in so gut wie jedem Spiel ausreichen.

Die Maus ist also sowohl in Spielen als auch im alltäglichen Betrieb nutzbar, die Tastatur macht besonders das Schreiben längerer Texte zur Qual. Zum Spielen ist sie aber einigermaßen brauchbar.

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