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Kerbal Space Program: Making History im Test

Wer wollte nicht schon immer mal zum Mond oder die Weiten des Universums erkunden? Für viele wird das nur ein Traum bleiben, denn um sich dieses Ziel zu erfüllen muss man Astronaut oder der nächste Elon Musk sein. Durch Kerbal Space Program bekommt man aber die Möglichkeit sein eigenes Raumfahrtprogramm zu erschaffen, ohne Milliarden zu investieren. Mit der neuen Erweiterung „Making History“ ist es sogar möglich in die Anfänge der Raumfahrt hineinzuschauen und die Geschehnisse von Apollo 11 quasi selbst zu erleben und nachzuspielen.

Kerbal Space Program

Bevor man den Fokus auf das DLC legt, sollte man erst mal schauen, was Kerbal Space Program eigentlich ist. Kerbal mag zwar sehr verspielt aussehen, hinter dem Titel steckt jedoch eine sehr realistische Raumfahrt-Simulation, in der man eigene Raumschiffe oder auch Flugzeuge in einer Sandbox erstellen und mit diesen eine Mission antreten kann. Dabei muss man darauf achten, dass das Shuttle die richtige Aerodynamik und genügend Treibstoff getankt hat, um beispielsweise von der Erde zum Mond und wieder zurückzukommen. Natürlich sind darüber hinaus auch andere Ziele möglich, wie der Mars oder der Jupiter. Zwar heißen die Planeten in Kerbal allesamt anders, jedoch spiegelt das System in Kerbal unser Sonnensystem wieder. In Kerbal heißt der Mars zum Beispiel Duna und die Erde nennt sich Kerbin.

Making History

Mit Making History schickt uns Kerbal Space Program zurück in die Anfänge der Raumfahrt. Dabei ist man nicht auf die Geschichte der Amerikaner beschränkt, sondern kann sich auch die Anfänge der sowjetischen Raumfahrt anschauen. Mit dem DLC sind viele neue Objekte für die Raumfahrt dazugekommen, wie zum Beispiel die Steuereinheit der Apollo 11 oder auch die Steuereinheiten der Sowjets. Im Sandbox-Modus kann man also Altes mit Neuem mischen und eine eigene Mission nachspielen. Wer sich das Bauen ersparen möchte, kann auch gleich eine der neuen Missionen oder Szenarien spielen. Diese sind alle an reale Ereignisse angelehnt und sehr umfangreich.

Neben Making History ist auch ein Update erschienen, welches ohne DLC verfügbar ist. Neu in dem Update ist unter anderem auch die deutsche Übersetzung. Dazu kommt noch ein Missionseditor, welcher anfangs schwer zu verstehen ist, aber nach genauerem Hinschauen einfacher wird. Dort erstellte Missionen können mit der Community geteilt werden, sodass man auch Missionen von anderen spielen kann. Wer mal vergessen hat an seiner Landekapsel einen Fallschirm zu verbauen, muss sich nun keine Sorgen mehr um seine Kerbals machen. Durch das Update wurden Fallschirme für die Kerbals hinzugefügt, welche diese sicher wieder zurück nach Kerbin bringen können.

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