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„Kingdom Come: Deliverance“ angezockt – Hier zählt Authentizität

Besucher der gamescom 2017 Köln können auch dieses Jahr vom 22. Bis 26. August an zahlreichen Werken diverser Publisher erfreuen. Deep Silver hat seine Fans herzlich zum Anspielen des Open-World-Rollenspiels „Kingdom Come: Deliverance“ eingeladen und lässt Games-Enthusiasten in ein episches First-Person-Rollenspiel im Europa des 15. Jahrhunderts eintauchen. Wir haben das realitätsnahe Mittelalter-Epos angezockt und verraten dir, ob das Game sich ebenso ritterlich anfühlt, wie es versprochen wurde.

Verraten und vertrieben

Wir beschreiten das 15. Jahrhundert und du schlüpfst in die Rolle von Henry, dem ehrenhaften Sohn eines fleißigen Waffenschmieds. Sein bescheidenes, aber friedliches Leben ändert sich schlagartig, als König Wenzel IV.  gestürzt und von seinem machthungrigen Halbbruder Sigismund des Thrones verwiesen wird. Der neue unbarmherzige Herrscher Sigismund schickt sogleich blutdürstende Söldner auf den Weg, die Henrys Heimatdorf dem Boden gleich machen und sämtliche Bewohner ermorden. Einzig Henry und eine Handvoll weiterer Überlebender bleiben zurück. Fortan treibt ihn nur noch ein Ziel an: Die Drahtzieher hinter dem korrupten Überfall ausfindig zu machen und dem rechtmäßigen Erben wieder zu seinem Thron zu verhelfen.

Mittelalter ohne Fantasy-geht das? Geht!

Kingdom Come: Deliverance gestaltet sich als authentisches Mittelalter-Rollenspiel mit einer großzügigen Open-World, die zum Entdecken einlädt. Eine Besonderheit von Kingdom Come: Deliverance ist wohl die Tatsche, dass die Macher euch ein möglichst detailgetreues Abbild des damaligen Mittelalters präsentieren und dabei auf sämtliche Fantasy-Gebilde, wie Drachen oder Hexen, gänzlich verzichten.

Individueller geht’s nicht

Auch in Sachen Gameplay grenzt sich Kingdom Come: Deliverance klar von andere Genre-Vertretern ab und überrascht mit einem völlig klassenlosen Skill-System. Dieser Aspekt schenkt euch eine vergleichsweise hohe Flexibilität und bietet euch zudem die Möglichkeit, euren Spielhelden hinsichtlich verschiedener Eigenschaften, wie Stärke, Sprache oder Eloquenz zu formen. Besondere Fähigkeiten erlangt ihr vor allem durch das Führen vielfältiger Dialoge, die sich je nach individuellem Ausgang maßgeblich auf das weitere Spielgeschehen auswirken. Überhaupt zeigt sich das Game sehr storygetrieben und jede kleinste Entscheidung kann euch sowohl in die Karten spielen als auch auf dunkle Pfade führen. So ist es ganz euch überlassen, ob ihr Verbrechen mit blanker Gewalt oder Diplomatie löst, mit eurem sozialen Status glänzt oder anhand politischer Diskussionen euren Bildungsstatus erhöht.

Was ist ein Ritter ohne Kämpfe?

Natürlich dürft ihr euch auch  auf ein ausgefeiltes Nah- und Fernkampfsystem freuen, welches ihr in der Ego-Perspektive mit zeitgenössischen Waffen, wie Dolchen, Schwertern, Hämmern oder Bögen erlebt. Jede Waffe besitzt ihre ganz eigenen Stärken und basiert auf den üblichen Kampftechniken, die das Mittelalter maßgeblich bestimmten.

Optisch präsentiert sich das Game mit einer beeindruckenden Detailverliebtheit, kränkelt allerdings teilweise noch an starren Charakteranimationen.

Fazit: Das neue Königreich konnte überzeugen

Kingdom Come: Deliverance überzeugte uns beim Anzocken als spannendes Mittelalter-Rollenspiel, welches euch in die Weiten des damaligen Europas zurückversetzt. Wer sich diesen majestätischen Titel nicht entgehen lassen möchte, erhält Kingdom Come: Deliverance ab dem 13.02.2018 im Handel! Während das PC-Game für 49,99 Euro verfügbar sein wird, beläuft sich der Preis für die Version für PlayStation und Xbox One auf 59,99 Euro.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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