Hardware Testberichte

Kolink Levante im Test

Systembau im Levante

Nun kommen wir zum Systemeinbau. Als Hardware verwende ich einen Intel Xeon 1230v3 auf einem Gigabyte H87M-D3H mit 16GB RAM. Der Xeon wird durch einen Prolimatech Megahalems Black mit einem Fractal Design HF-12 Lüfter gekühlt. Für die Bildausgabe ist eine HD 7850 2GB von Asus zuständig. Die Stromversorgung erledigt das nichtmodulare be quiet! Pure Power mit 400W.

Der Einbau aller Komponenten war schnell erledigt und ist durch den großzügig gestalteten Innenraum auch mit großen Händen problemlos möglich. Beim Einbau von Hardware muss sich der Käufer nahezu fast keine Gedanken machen. Lediglich die maximale Höhe von 160 mm für CPU-Kühler schränkt die Auswahl etwas ein. Zusätzlich zum vorhandenen Platz lässt sich mit dem durchdachten Kabelmanagement-System und den 20 mm hinter dem Mainboard ein sauber verkabeltes System zusammenbauen.

Zur Montage von 3,5″-HDDs muss man auf der linken Seite der Festplatte zwei Spezialschrauben befestigen, mit denen man den Datenträger in den dazu vorgesehenen Käfig schieben kann. Auf der rechten Seite wird die HDD dann mit einer simplen Rändelschraube verschraubt. Eine Entkopplung bietet diese Montagesystem damit aber leider nicht. SSDs werden hinter dem Mainboard-Tray an einer Montageplatte montiert. Diese wird wiederum mit einer Schraube am Mainboard-Tray befestigt.

Kolink verbaut im Levante insgesamt vier RGB-Lüfter mit einer Rahmenbreite von 120 mm und einer passenden Steuerplatine inklusive Fernbedienung. Diese Steuerung wird mit einem altmodischen Molex-Anschluss mit Strom versorgt und verfügt über sechs nicht standardisierte Anschlüsse für Lüfter, zwei Anschlüsse für LED-Streifen und ein Kabel, welches am LED-Knopf im I/O-Panel angeschlossen werden kann. Eine digitale Adressierung über das Mainboard ist aber leider nicht möglich. Zum Umschalten der vielen verschiedenen Modi muss man also zwingend die Fernbedienung verwenden. Hinzu kommt hier noch, dass man die Geschwindigkeit der Lüfter nicht beeinflussen kann. Diese drehen schätzungsweise mit einer Geschwindigkeit zwischen 1200 und 1500rpm und sind dadurch deutlich hörbar.

Zuletzt kommen wir noch zu den Temperaturen, die im Levante erreicht wurden. Während des Belastungstests wurden 15 Minuten Prime95 und FurMark ausgeführt. Bei einer Raumtemperatur von 19,2°C wurden für die CPU 75 °C und für die Grafikkarte 70 °C erreicht. Das Lüfterprofil des CPU-Kühlers war auf Silent gestellt. Auf voller Umdrehungsgeschwindigkeit wurden 65 °C für die CPU und 69 °C für die GPU erreicht.

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Jonas

Ich bin Redakteur für diesen Blog und habe ein großes Interesse an PC-Hardware und PC-Basteleien aller Art. Mein Hauptfokus liegt derzeit jedoch im Bereich der PC-Gehäuse. Auch hauptberuflich bin ich im IT-Bereich unterwegs und wohne in Osnabrück

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