Gehäuse Testberichte

Kolink Phalanx: Der bunte Midi-Tower im Test

Verpackung und Lieferumfang

Da das Gehäuse einige Glaselemente besitzt, müssen diese für die Lieferung ausreichend geschützt werden. Das Phalanx trifft in Styropor angemessen verpackt bei uns ein. Die Glaselemente wurden zusätzlich mit einer Folie beklebt, um vor Verkratzungen zu schützen.

Im Gehäuse versteckt sich das Zubehör des Gehäuses. Enthalten sind folgende Teile:

  • Diverse Schrauben für Hardware und Befestigungen
  • Schrauben zur Befestigung von Lüftern an Radiatoren
  • Mehrere Kabelbinder
  • RGB-Anschlusskabel
  • RGB-Fernbedienung inkl. Batterie und Anleitung
Zubehör
Zubehör

Das Zubehör ist ausreichend und mit sinnvollen Extras bestückt worden. Speziell die Schrauben zur Befestigung an Radiatoren sind eine praktische Beigabe. Damit könnten zwei Lüfter an einen 240- oder 280-mm-Radiator befestigt werden.

Außeneindruck

Das Gehäuse besteht hauptsächlich aus dünnem Stahl, Aluminium und Glas. Die Verarbeitung ist typisch für die mittlere Preisklasse. Große Spaltmaßen, Fehler in Materialien oder scharfe Kanten sind bei unserem Gehäuse nicht zu entdecken. Optisch auffällig ist das linke Seitenteil aus Glas. Dieses ausklappbare Glaselement ist mit einem Scharnier ausgestattet. Nach dem Lösen der Schrauben kann dieses auch ohne Probleme entfernt werden.

Die obere Abdeckung ist magnetisch angebracht und lässt sich händisch einfach entfernen. Die Abdeckung ist jedoch recht anfällig für Nutzungsspuren, insbesondere Falten oder Knicke.

Das Frontpanel besitzt neben zwei USB-2.0-Anschlüssen, einem USB-3.0-Anschluss sowie den typischen An-/Aus- und Resetschaltern noch zwei 3,5-mm-Klinkenanschlüsse. Ein Anschluss für USB-Typ-C fehlt, in dieser Preisklasse ist das aber bisher auch eine Seltenheit.

Die Unterseite des Gehäuse offenbart eine Abdeckung für das Netzteil, welche entfernt werden kann. Die Standfüße sind gummiert und halten das Gehäuse rutschfest an Ort und Stelle.

Die Rückseite des Kolink Phalanx zeigt die PCI-Slots. Diese müssen jedoch abgebrochen werden und sind dann dauerhaft entfernt.

Insgesamt hinterlässt das Gehäuse einen prinzipiell guten Eindruck. Optisch macht das Gehäuse etwas her. Die Qualität des Materials und der Verarbeitung zeigt keine großen Schwächen, jedoch sind an der oberen Abdeckung schnell Nutzungsspuren zu entdecken und das Material ist recht dünn. Auch die nicht wieder montierbaren PCI-Slots trüben das Gesamtbild etwas.

Inneneindruck

Der Innenraum des Kolink Phalanx wirkt auf dem ersten Blick aufgeräumt. Das liegt unter anderem an der Trennung des Raums für das Mainboard und das Netzteil. Dieses hat jedoch zum Nachteil, dass an der Front nur maximal ein 280 mm Radiator befestigt werden kann. Für die Kabelführung sind verschiedene Möglichkeiten vorhanden. Gummiert sind davon aber leider keine Öffnungen.

Bei Montage eines ATX-Mainboard schließt dieses bündig zur Trennwand des PSU-Raums ab. Zur oberen Abdeckung besteht jedoch ausreichend Platz, um beispielsweise eine AiO-Wasserkühlung für die CPU zu montieren.

Gehäuse seitlich offen
Gehäuse seitlich offen

Der hintere Part des Innenlebens offenbart ein Element zur RGB-Steuerung. Dieses wird mit einem Molex-Anschluss mit Strom versorgt. Ein RGB-Element kann jedoch nur über einen proprietärer Anschluss angeschlossen werden. Die Steuerung erfolgt über den Reset-Schalter des Gehäuses, oder über die Fernbedienung. Doch dazu später mehr.

Im unteren Bereich können im nicht entfernbaren Festplattenkäfig zwei 3,5-Zoll-HDDs montiert werden. Eine richtige Entkopplung findet jedoch nicht statt. Rechts darüber ist noch Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Des Weiteren sind einige Möglichkeiten gegeben, Kabel per Kabelbinder zu befestigen.

Abschließend hinterlässt der Innenraum einen guten Eindruck. Durch die Raumtrennung ist das Potenzial vorhanden, die Verkabelung des Gehäuses von außen optisch aufgeräumt vorzunehmen.

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Vorherige Seite 1 2 3 4Nächste Seite
Tags

Related Articles

Back to top button