Spiele Testberichte

Leo’s Fortune im Test: Kleiner, pelziger Held

Leopold feierte schon auf iOS-Geräten große Erfolge. Wahrscheinlich deswegen portierten die Schweden von 1337&Senri das Jump-’n‘-Run-Adventure für die Konsolen und den PC.

Die Story hinter Leo’s Fortune ist simpel gehalten. Ein Dieb hat dem Erfinder Leo all sein Gold geklaut. Er verdächtig erstmal seine Verwandten. Kleine Zwischensequenzen untermauern seine Meinung zu ihnen auch nochmal. Keiner wollte finanzielle Unterstützung von ihm haben.

Idyllische Optik

Am wichtigsten ist natürlich das Gameplay und die Steuerung. Das Entwicklerstudio schafft eine perfekte Mischung aus Geschicklichkeitsübungen, schnellen Szenen, in denen Timing gefragt ist, und ein paar Aufgaben zum Knobeln. Der Dieb hinterlässt auf seiner Flucht „Brotkrumen“ als eine Spur von Goldmünzen. Auf der Jagd müsst ihr Abgründe überwinden, Stachelkugeln ausweichen, die euch bei der kleinsten Berührung den Gar ausmachen, besonders starke Winde meistern. Dabei sind seine Fähigkeiten sich aufzuplustern und schwerer zu machen sehr hilfreich. Mit dem Controller ist die Steuerung mehr als einfach und klar verständlich. Das Menü ist ebenso intuitiv, es wurde direkt aus der mobilen Version übernommen.

Knobel-Einlagen

Auch die Rästel halten den Spielspaß hoch, auch wenn sie nicht besonders kompliziert sind. Sei es ein paar Gewichte auf einem Lastenzug deponieren oder das einfache Betätigen eines Schalters. An einer Stelle habt ihr zwei Schalter zur Verfügung um eine Scheibe rotieren zu lassen. Dabei müsst ihr versuchen alle drei Kugeln aus der Scheibe zum Ausgang zu bekommen.

Nicht nur die verschiedenen Rätsel sorgen für Abwechselung. Hinzu kommt das kreative Leveldesign und die malerischen Hintergrundkulissen. Unsere Jagd nach dem Gold-Dieb führt uns durch verschiedene Gebiete. Sei es ein Piratenschiff inklusive Hafen oder ein Gebirge mit starken Winden. Durch die kleine „Größe“ unseres flinken Helden kommen die Hintergrundobjekte sehr gut zur Geltung. Dazu trägt auch die herausragend Auflösung bei.

Man kann Leopold recht schnell zurück zu seinem ganzen Reichtum helfen, oft auch beim ersten Spielen eines Abschnittes. Die anderen beiden Herausforderungen stellen sich schon als schwerer heraus. Ihr werdet das kleine, grüne Fellknäuel sicherlich einige Male in den Tod schicken, um die Bestzeit jedes Levels zu schlagen. Die dritte und letzte Herausforderung ist nämlich, das Leo nicht einmal sterben darf.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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