Spiele Testberichte

„Mafia 3: Faster, Baby!“ im Test – Neue Bösewichte warten auf dem Asphalt

Gameplay: Mit interessanten Fahrmechaniken durch vielseitige Missionen flitzen

„Mafia 3: Faster, Baby!“ glänzt zwar nicht mit einer detailverliebten Kulisse, punktet aber mit vielen interessanten Erweiterungen, die sich sinnvoll in das Gameplay einfügen. Bereits bei eurer Ankunft werdet ihr ins Visier zahlreicher Hilfssheriffs genommen und quer über den Asphalt gejagt.

In immer neuen Missionen gilt es, Abhörpunkte zu manipulieren, für Chaos auf den Straßen zu sorgen oder sich Zugang zu dem örtlichen Polizeirevier zu verschaffen. Diese Missionen sorgen nicht nur für die lang ersehnte Abwechslung, sondern vereinen sich auch zu einem stimmigen Ganzen, welches das erbarmungslose Mafiafeeling nicht besser transportieren könnte.

Neben neuen Gebieten stehen euch vor allem einzigartige Waffen, Fahrzeuge sowie Fahr- und Kampfmechaniken zur Verfügung, die für immer neue Möglichkeiten auf dem Asphalt sorgen. So könnt ihr euch beispielsweise an Granaten und Annäherungsminen bedienen oder mir der Zeitlupenfunktion besonders schwierige Passagen problemlos passieren.

Wollt ihr eurem Flitzer mal eine Pause gönnen, könnt ihr euch zudem als Boss eines florierendes Marihuana-Geschäfts versuchen. Hier steht euch sogar euer eigenes Gewächshaus zur Verfügung, welches euch dank diverser Upgrades zu einem wahren Meister in der Zucht der grünen Pflanzen werden lässt.

Neben witzig-frechen Wortgefechten, die ihr vor allem der der toughen Roxy zu verdanken habt, nimmt sich das Game vor allem dem Thema Rassismus an.

Grafik und Umfang: Wenig Hotspots und überschaubare Spieldauer

Wenn auch „Mafia 3: Faster, Baby!“ zweifelsohne für hitzige Unterhaltung auf dem heimischen PC sorgt, fehlt dem DLC vor allem technisch noch der letzte Feinschliff. So schleichen sich stellenweise immer wieder kleine Grafikfehler ein, wie beispielsweise das plötzliche Erscheinen von Autos, die vor einer Sekunde noch gar nicht auf der Bildfläche waren.

Auch der Schauplatz Sinclair ist relativ eintönig gestaltet und lädt aufgrund fehlender Hotspots nicht unbedingt zu Erkundungstouren ein.

Da wundert es nicht, dass „Mafia 3: Faster, Baby!“ nach bereits zweieinhalb Stunden gänzlich ausgeschöpft ist und ihr euch gerademal in einer Handvoll Missionen beweisen dürft. Es verschafft ja durchaus Befriedigung, wenn der Bösewicht in der Zelle vor sich hin schmort, etwas mehr Zeit hätte er sich dabei aber ruhig lassen dürfen.

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