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Medion macht neue Gaming-Notebooks schlanker und setzt auf neue Namen

Die Gaming-Notebooks von Medion zählen zu den beliebtesten auf dem Markt. Doch mit der neuen Generation kommen neben dem Mehr an Leistung auch neue Chassis und neue Namen auf die Gaming-Community zu. So setzt Medion zukünftig auf die Bezeichnungen Beast, Guardian, Deputy, Defender und Crawler.

Die neuen Namen

Medion bietet im Bereich der Gaming-Notebooks Geräte mit 15,6 Zoll oder 17,3 Zoll Bildschirmdiagonale an. Ab Release der neuen Generation dieser Notebooks werden diese mit neuen Namen glänzen. So heißen die Notebooks mit 15,6 Zoll Größe fortan Erazer Crawler E10, Erazer Deputy P10 und Erazer Guardian X10. Die größeren Notebooks werden demgegenüber die Namen Erazer Defender E10, Erazer Defender P10 und Erazer Beast X10 tragen. Die Buchstaben E, P und X machen jeweils deutlich wie gut die Ausstattung des Notebooks ist. Diesbezüglich bleibt sich Medion in Sachen Bezeichnung treu.

Schlankere Bauweise

Viele Gaming-Notebooks schrecken aufgrund ihrer schieren Baugröße ab. Doch Medion möchte seine neuen Modelle Dank eines neuen Chassis schlanker machen. Mit der neuen Hülle hat Medion nach eigenen Aussagen versucht alle technischen Komponenten möglichst platzsparend unterzubringen. Hierbei sollen sie auch ein Augenmerk auf die entsprechende Kühllösung gelegt haben. Auch bei den Displays hat sich etwas getan. So werden allen voran die X-Versionen mit schlanken Display-Rändern punkten können.

Das Crawler E10 ist das vergleichsweise günstige Einstiegsmodell bei den neuen Gaming-Notebooks von Medion.

Stolze Preise

Selbstverständlich verlangt Medion für seine Gaming-Boliden auch einen entsprechend hohen Kaufpreis. Das Erazer Guardian X10 wird 1799 Euro kosten. Für das knapp zwei Zoll größere Erazer Beast X10 muss man 200 Euro mehr auf den Ladentisch legen. Im Gegensatz zu den Highend Modellen fallen die Varianten der Serien P und E günstiger aus. Für die P10-Modelle muss man 1049 Euro bzw. 1149 Euro zahlen. Die günstigsten Modelle erhält man in der E-Serie. Hier zahlt man 899 Euro für das 15,6 Zoll Modell und 999 Euro für den größeren Bruder.

Unterschiede in der Verarbeitung

Die Preisunterschiede entstehen nicht nur durch unterschiedliche Komponenten. Darüber hinaus soll es in Sachen Verarbeitung deutliche Unterschiede zwischen den drei verschiedenen Serien geben. Bei der X-Serie setzt Medion auf eine überaus robuste und leichte Kombination unterschiedlicher Materialen. Allen voran spielt hierbei eine Legierung aus Aluminium und Magnesium eine große Rolle. Im Gegensatz dazu verbaut Medion bei den günstigeren P- und E-Serien vermehrt Kunststoff und nur zu einem geringen Teil Leichtmetalle.

Wechsel in der technischen Ausstattung

Nicht nur das Design und die Namen wurden überarbeitet. Laut Medion soll sich auch unter der Haube der Gaming-Notebooks so einiges tun. Hierbei bleibt der Gaming-Experte Nvidia und Intel treu. Angefangen bei einem mäßig starken Core i5-10300H bis hin zu einem überaus leistungsstarken i9-10980HK ist alles möglich. Neben den Prozessoren kann sich der Käufer auch bei den Grafikkarten von Nvidia zwischen einer Reihe verschiedener Modelle entscheiden. Hier beginnt die Auswahl bei der GeForce GTX 1650 und reicht bis hin zur GeForce RTX 2080.

Neben Prozessor und Grafikkarte gibt es auch Auswahlmöglichkeiten beim Speicher. Im günstigsten Modell der 15,6 Zoll Varianten erhält der Käufer 8 GB RAM, eine 256 GB große SSD und eine 1 Terabyte große HDD. Wer weitaus mehr Geld auf den Tisch legt, erhält im Top-Modell 64 GB Arbeitsspeicher und insgesamt 4 TB Speicherplatz in Form von zwei PCIe-SSDs. Auch bei den Displays gibt es zwischen den einzelnen Modellen Unterschiede. Alle Notebooks haben ein IPS-Panel, welches mit 1920 x 1080 Pixeln auflöst (Full HD). Wer jedoch unbedingt eine hohe Bildwiederholrate möchte, muss zu den teureren Modellen greifen. Während die P-Serie 144 Hz unterstützt, bietet die X-Serie stolze 240 Hz.

Das Beast X10 ist das Top-Modell bei Medions neuen Gaming-Notebooks.

Maximale Leistung mit Beast X10

Wer auf der Suche nach dem potentesten Notebook der neuen Produktfamilie Medions ist, sollte sich an den 17,3 Zoll Notebooks orientieren. Allen voran das Beast X10 trumpft hier mit atemberaubenden Specs auf. Zwar unterscheiden sich diese nur geringfügig von der X-Serie der kleinen Geschwister, überzeugend sind sie aber allemal. Beim Beast X10 macht Medion dem Käufer sogar die Wahl einer Bildwiederholfrequenz von sage und schreibe 300 Hz möglich. Darüber hinaus ist es das einzige Notebook unter den Vertretern von Medions 17,3 Zoll Familie, das allesamt die bestmöglichen Specs abdecken kann. Neben der 300 Hz ist dabei unter anderem der Achtkernprozessor aus Intels 10. Generation möglich. Darüber hinaus kann man sich für die derzeit schnellste Notebook-GPU aus der Turing-Familie von Nvidia entscheiden (GeForce RTX 2080 Super). Abseits der optionalen Features bietet es in allen Varianten mit Thunderbolt 3 und USB-C modernste Anschlüsse. Der Akku kann mit 91 Wattstunden auf dem Papier ebenfalls überzeugen.

Verfügbarkeit

Mit Spannung erwarten wir nun den Marktstart der neuen Produkte aus Medions Gaming-Reihe. Diese sollen laut Firmenangaben allerdings nicht alle mit einem Mal auf den Markt gebracht werden. Medion möchte die Gaming-Notebooks vielmehr schrittweise einführen. Während Defender E10, Defender P10 und Deputy P10 bereits Anfang Juli auf den Markt kommen sollen, muss man bei den anderen Produkten etwas mehr Geduld beweisen. So sollen das Crawler E10, das Guardian X10 und das Premium-Modell Beast X10 Ende Juli auf den Markt kommen.

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Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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