PC-Komponenten

MetallicGear NEO Qube – Showcase-Gehäuse im Test

Inneneindruck

Von innen wirkt das gesamte Gehäuse sehr aufgeräumt. Dies wird primär erreicht, indem man eine zweite Kammer für das Netzteil verbaut hat, die hinter dem Mainboard sitzt – so ist dies komplett unsichtbar, nicht mal eine übliche Kammer am unteren Stück des Gehäuses ist sichtbar.

Rund um die Mainboardhalterungen befinden sich gummierte Kabeldurchführungen. Mithilfe dieser lassen sich die Kabel gut managen und sinnvoll führen. Auch die drei Lüfter, die von der üblichen Position in der Gehäusefront in die Seite gerutscht sind, werden so direkt an den Kabelführungsöffnungen montiert.

Hinter dem Mainboard, in der zweiten Kammer, lässt sich das Netzteil hochkant verbauen. Außerdem befinden sich hier auch Montagemöglichkeiten für SSDs und Festplatten – an einem Rahmen, der auch Kabel versteckt. Grundsätzlich ist dieser sehr angenehm, nutzt man jedoch Kabelverlängerungen zur optischen Aufwertung des Gesamtbildes, wird es hier grenzwertig vom gebotenen Platz. Leider ist im Gegensatz zu anderen Gehäusen nicht die ganze Rückseite für Kabelmanagement nutzbar, da dies durch die seitlich montierten Lüfter sichtbar wäre.

Durch neun Positionen, an denen 120-mm-Lüfter verbaut werden können, lässt sich dieses Gehäuse sehr gut beleuchten – besonders durch die bereits genannte Glasfront erhält man hier viele Möglichkeiten.

Auch hier wiederholt sich der Eindruck, der bereits von außen auffiel – viele Unterschiede zum Lian-Li-Äquivalent sucht man vergebens. Dennoch gibt es welche, die eine andere Nische bedienen. Denn im Gegensatz zum zweiten Netzteil im Lian Li, lässt sich im NEO Qube in der Theorie ein zweites System im kleinen Formfaktor verbauen. Theoretisch eine schöne Idee – jedoch gibt es einige Hindernisse. Die größten Problempunkte sind das Netzteil und der Platz. Um das System wirklich nutzen zu können, benötigt man ein Netzteil, welches tatsächlich dafür ausgelegt ist, da man natürlich zwei 24-Pin Mainboardstecker und 4- bzw. 8-Pin CPU-(EPS-)Stecker benötigt. Genügend Platz für ein zweites Netzteil ist leider nicht vorhanden. Phanteks hat diese natürlich bei Bedarf im Angebot. Dazu wird es alles recht eng, die Belüftung ist nicht ideal – aber grundsätzlich ausreichend und möglich.

Möchte man also zwei PCs in einem Gehäuse, etwa für einen separaten Streaming-PC – hier hätte man definitiv die Möglichkeit.

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Tom Hackmann

Bereits in jungen Jahren ist Gaming zur Leidenschaft geworden. Durch diesen Einstieg ist mein Interesse an PC-Hardware entstanden - so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und verfasse nicht nur Testberichte, sondern arbeite auch Vollzeit in der IT.

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