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Microsoft Surface Go: 10-Zoll-Tablet ab 450 Euro vorgestellt

Microsoft präsentiert mit dem „Surface Go“ ein neues Tablet, das wesentlich günstiger als das ähnlich ausgestattete Konkurrenzmodell von Apple ist. Mit dem neuen Einstiegsmodell der Surface-Reihe fordert Microsoft also vor allem den großen Konkurrenten Apple heraus.

Microsoft kündigte an, zunächst eine Tabletversion mit WLAN-Verbindung auf den Markt zu bringen. Ein Modell mit LTE-Chip, das auch abseits von WLAN-Netzwerken einen Zugang zum Internet bereitstellt, soll im weiteren Verlauf des Jahres folgen.

Das Display des neuen Microsoft-Tablets misst in der Diagonale zehn Zoll. Es löst mit 1.800 x 1.200 Pixeln auf und wird von einer Grafikkarte „615 Intel HD“ angetrieben. Weiterhin verfügt es sowohl vorder- als auch rückseitig über eine Kamera. Die Frontkamera schießt Fotos mit fünf Megapixeln, während die rückseitig angebrachte Hauptkamera zusätzlich einen Autofokus aufweist und acht Megapixel stark ist. Videos nehmen beide Kameras in FullHD auf.

Weiterhin bietet das „Surface Go“ reichlich Anschlussmöglichkeiten. Neben einem USB-C-Anschluss finden sich ein Kopfhöreranschluss und ein SD-Kartenleser. Bedienen lässt sich das Tablet indes wahlweise per Hand, per Stift, per Tastatur und mit dem „Dial“ von Microsoft – einer Art Drehknopf. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass sowohl der Stift als auch die Tastatur und der Drehknopf separat erworben werden müssen. Darüber hinaus sind vor allem der vier Gigabyte starke Arbeitsspeicher und 64 GB große eMMC-Laufwerk erwähnenswert.

„Windows 10 Home S“ ist als Betriebssystem auf dem am 28. August in Deutschland erscheinenden Gerät bereits vorinstalliert. Zu haben sein wird das Tablet für 449 Euro, womit es deutlich teurer ist als in den USA.

Neben der vorgestellten Variante wird auch ein stärkeres Modell auf den Markt kommen, welches über acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 128 GB große SSD verfügt. Dieses leistungsfähigere „Surface Go“ wird 559 Euro kosten. Das Tastaturcover, der Bedienstift und der „Dial“ sind in beiden Fällen optional und müssen zusätzlich bezahlt werden.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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