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Mini-PCs – Gigabyte Brix will Intel NUC 11 Konkurrenz machen

Nachdem Intel mit dem NUC 11 einen Mini-PC herausgegeben hat, kommt nun von Gigabyte der Brix mit Intels 10-nm-Pentium- oder Celeron-Prozessoren raus. Insgesamt ist der Brix noch kleiner als der Konkurrent, der auch mit Pentium- oder Celeron-CPUs erhältlich ist.

Intel Prozessoren und niedrige Taktraten

Gigabyte hat in der Brix-Reihe nun auch Budget-Modelle vorgestellt. Diese können mit Pentium- und Celeron-Prozessoren aus der 10-nm-Fertigung von Intel, welche mit einer niedrigen TDP von 4,8 bis 10 Watt aufwarten, konfiguriert werden. Als Einstiegsmodell gibt es bei den Brix-Modellen ein Celeron-SoC mit 4,8 Watt und einer lüfterlosen Kühlung.

In der Brix-Reihe sind drei verschiedene Budget-Modelle, zum einen das GB-BMCE-4500C, das GB-BMCE-5105 und das GB-BMPD-6005. Extra für den Budget-Sektor wurden hier die 10-nm-CPUs in der 11. Generation entwickelt, welche im Gegensatz zum Vorgänger um 30 Prozent beschleunigte Tremont-Kerne verwenden. Die günstigen zwei-Kern-Ableger sind der Celeron N4500 und der Celeron N5105 sowie der Pentium Silver N6005 mit vier Kernen, welche alle mit der Platine verlötet sind.

Alle neuen Gigabyte Brix-Modelle arbeiten mit vergleichsweise niedrigen maximalen Taktraten von 2,7 GHz, 2,9 GHz und 3,3 GHz. Dabei kommt nicht die neu entwickelte Xe-Architektur von Intel zum Einsatz, sondern die 11. Generation der älteren Architektur. Diese erreicht je nach Leistungsklasse 32 EUs mit maximal 900 MHz.

Gehäuse und Anschlüsse

In Breite und Tiefe ist das Gehäuse des Gigabyte Brix kleiner als das Konkurrenz-Modell von Intel, dafür hat es etwas mehr an Höhe. Die Brix kommt auf eine Abmessung von 117 x 103 x 56 mm (B x T x H). Durch eine höhere Bauform kann neben der M.2SSD mit einer maximalen Länge von 80 mm noch eine HDD/SSD im 2,5-Zoll-Format integriert werden. In einem SO-DIMM-Slot nimmt der Arbeitsspeicher Platz und kann dabei bis zu DDR4-2.933 mit 16 GB haben.

Bei den Gigabyte Brix kann die Bildausgabe über zwei Display-Ausgänge, entweder via Mini-DisplayPort 1.4b oder mittels HDMI 2.0b erfolgen. Diese sind beide für maximal 2160p60 spezifiziert. Zusätzlich verfügen die Mini-PCs über vier USB Typ C-Ports an der Front, welche USB 3.0 mit einer Durchflussrate von 5 Gbit/s bieten. An der Rückseite des Gehäuses befindet sich dazu ein Gigabit-LAN-Anschluss (Realtek 8111HS). Ansonsten kann via WLAN-Modul mit Wi-Fi 5 (WLAN 80.2.11ac) und auch mit Bluetooth 4.2 gefunkt werden.

Zusätzlich gibt es natürlich eine Klinkenbuchse für Mikrofone und Kopfhörer. Mit dem externen Netzteil, welches eine Nennleistung von 65 Watt hat, wird für die Spannungsversorgung gesorgt. Im Lieferumfang ist für die Montage hinter TV oder Monitor noch ein VESA konformes Kit dabei.

Verfügbarkeit und Preise

Wann und zu welchem Preis die neuen Gigabyte Brix Mini-PCs rauskommen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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