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Mondzucker VX: Handlicher Staubsauger im Test

Ausgeklügeltes Filtersystem

Trotz der kleinen Größe des Mondzucker VX verfügt der Hand-Sauger über eine beeindruckende Saugkraft von 13.000 Pa. Darüber hinaus kommt er mit einem ausgeklügelten Filtersystem daher, welches aus zwei Stufen besteht. Besonders hohe Effizienz in puncto Luftsauberkeit wird durch den Einsatz eines HEPA-Filters erreicht. Grund hierfür ist, dass dank des HEPA-Filters selbst feinste Staubpartikel im Staubsauger selbst verbleiben und nicht in die Luft zurückgepustet werden. Um das Zertifikat eines „HEPA-Filters“ überhaupt erhalten zu dürfen, muss der Staubsauger Partikel mit maximal 0,7 Mikrometer Größe zu 99,97 Prozent aufsaugen können. Dadurch hat der kleine Staubsauger selbst gegenüber einigen großformatigen Vertretern die Nase vorn.

Das metallene Filter-Netz ist die erste Stufe der ausgeklügelten Filtermechanik. Dieses ist für groben Schmutz konzipiert worden. 

Der Handstaubsauger ist damit vor allem für Allergiker eine wirklich gute Lösung. Schließlich werden nicht nur Bakterienpartikel, sondern auch Allergene zuverlässig aufgesogen. Es ist wirklich erstaunlich, welchen Staub man schlussendlich im Behälter wiederfindet – dazu aber später mehr.

Das 2-fach-Filtersystem setzt sich aus einem Edelstahl und einem HEPA-Filter zusammen. (Bild: Mondzucker)

Doch wie erreicht Mondzucker diese Filtermechanik? Basis ist ein Netz von Fasern, die neben großen Stücken auch kleinste Staubpartikel einfangen können. Die erste Stufe des zweifachen Filtersystems setzt auf ein Metall-Netz und soll grobe Staubpartikel filtern. Für den feinen Schmutz ist der zweite Filter zuständig.

Die Saugleistung

Am wichtigsten ist selbstverständlich die Saugleistung eines Staubsaugers. Dementsprechend haben wir den kleinen Mondzucker VX einmal auf Herz und Nieren getestet. Der kompakte Handstaubsauger hat beim Saugen zwei unterschiedliche Leistungsstufen zu bieten. Welche Stufe gegenwärtig ausgewählt ist, kann man an der LED über dem Einschaltknopf erkennen.

Unmittelbar über dem Einschaltknopf befindet sich eine LED, an der man die Leistungsstufe einsehen kann. Leuchtet sie weiß, befindet man sich auf Stufe 1. Die weit stärkere zweite Stufe wird durch eine blaue LED signalisiert.

Dank der beiden verschiedenen Saugstufen kann man je nach Schmutzintensität die passende Leistung wählen. Je schwächer die Saugleistung ist, umso länger hält auch der integrierte Akku durch. Wer auf vollster Stufe hartnäckige Verschmutzungen bekämpfen möchte, muss mit einer Laufzeit von 9 Minuten leben. Auf Stufe 1 hält der kleine Mondzucker VX bis zu 20 Minuten durch. Während Stufe 1 allen voran für die Reinigung vom Innenraum des Autos oder der NotebookTastatur geeignet ist, zeigt sich die zweite Stufe selbst bei starkem Schmutz beeindruckend effektiv.

Aufgrund seiner kompakten Größe ist der Mondzucker VX nicht nur für die Lagerung im Hauswirtschaftsraum selbst geeignet. Stattdessen kann man ihn beispielsweise auch ganz bequem im Auto mit sich führen oder ihn sogar mit in den Urlaub nehmen. Doch besonders praktisch zeigt sich der Mini-Staubsauger auch im Wohnzimmerschrank oder dem Küchenschubfach. Schließlich hat man ihn dann stets griffbereit für den Ernstfall eines kleinen Missgeschicks. In meinem Praxistest habe ich nicht nur meine Tastaturen abgesaugt sondern auch einen Cornflakes-Unfall beseitigt. Beide Reinigungen ließen sich auf Stufe 1 problemlos bewerkstelligen.

Weiterhin probierte ich den Staubsauger aus, um den Boden unter meiner Couch von Staubflusen zu befreien. Die Kombination aus Stufe 1 und dem flachen Aufsatz sorgte dafür, dass ich erstmalig ohne großen Aufwand unter meiner Couch saugen konnte. Auch, wenn die Reinigung erfreulich schnell von statten ging, war das Ergebnis (abseits der Erreichbarkeit) der Stufe 1 nicht wirklich überraschend. Schließlich kenne ich diese Saugleistung auch von Hand-Staubsaugern anderer Fabrikate. Dass man jedoch selbst entlegene Orte ohne Probleme erreichen kann, ist sehr praktisch.

Der überaus flache Aufsatz kann dank seiner Länge selbst schwer erreichbare Stellen von Staub und Schmutz befreien.

Dementsprechend wollte ich den kleinen Handstaubsauger einmal mit einer besonders großen Herausforderung konfrontieren – Der Kratztonne meiner Katze. Beim allwöchentlichen Wohnungs-Putz stellt sich der Entspannungsort meines langhaarigen Mitbewohners als wirklich unliebsamer Reinigungsort dar, der stets jede Menge Zeit und Geduld frisst. Selbst mein Dyson V10 hat jede Woche mit den Haaren zu kämpfen. Umso überraschender war das Ergebnis des kleinen Mondzucker VX.

Der Hersteller selbst bewirbt den kleinen Hand-Staubsauger als optimalen Staubsauger für die Beseitigung von Tierhaaren. Und das Endergebnis meines persönlichen Tests kann sich mehr als sehen lassen. Ich hätte selbst auf der zweiten Stufe nicht mit diesem Ergebnis gerechnet. Die Kratztonne meiner Katze wurde zuverlässig von dem Großteil der Haare befreit. Doch damit nicht genug. Obendrein fand ich im Schmutzbehälter des Handstaubsaugers jede Menge Staub und Schmutz vor, den ich äußerlich nicht vermutet hätte. Hier macht sich das zweifache Filtersystem mehr als bemerkbar.

Auf der Rückseite des Staubsaugers kommt saubere gefilterte Luft heraus.

Schließlich sorgt der zuverlässige HEPA-Filter dafür, dass allergieauslösende Stoffe zielgerichtet aus Polstern gesogen werden können. Insbesondere Menschen, die Probleme mit einer Hausstauballergie haben, werden sich über die Fähigkeit der Entfernung von Allergieauslösern freuen. Schließlich lassen sich Milben und Co. mit dem bloßen Auge nicht erkennen. Erst das Endergebnis führt zu Tage, was im Bett und der Couch geschlummert hat.

Unkomplizierte Reinigung

Der Umwelt zuliebe sind beutellose Staubsauger wie der Mondzucker VX mittlerweile der gängige Standard. Hieraus folgt jedoch, dass man nach dem ausgiebigen Staubsauger-Schwingen auch das Gerät reinigen muss. Die Reinigung des handlichen Kompakt-Staubsaugers ist gar kein Problem. An der Oberseite des Geräts befindet sich ein Knopf (FLIPCOVER-Funktion) mit dessen Hilfe man den aufgesaugten Schmutz völlig unkompliziert in den Mülleimer befördern kann.

Bei ausgiebigen Saugarbeiten ist der Akku relativ schnell leer. Dann muss man ihm per USB-C-Anschluss wieder zu neuem Leben verhelfen. Die Wahl von USB-C finden wir sehr gut. Nicht so positiv ist jedoch die Ladedauer des Staubsaugers. Nachdem der Akku des Mondzucker VX vollkommen leer war, dauerte es stolze zweieinhalb Stunden bis der Akku wieder vollständig aufgeladen war. Hier kann man durchaus ein wenig meckern.

Aufgeladen wird der Mondzucker VX mittels USB-C-Kabel.

 

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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Missgeschicke können schnell passieren. Umso länger dauert jedoch deren Beseitigung – zumindest dann, wenn man eher zu der faulen Sorte Mensch gehört. Jetzt einmal Hand aufs Herz. Wie oft hast du schon einmal etwas aus Versehen verstreut und warst anschließend schlichtweg zu faul, den großen schweren Staubsauger aus der Hauswirtschaftskammer zu holen? Mit dem Mondzucker … (Weiterlesen...)

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