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Motorola Razr – Falt-Smartphone mit flexiblem Display vorgestellt

Obwohl die letzten Motorola Razr Handys vor etwa fünfzehn Jahren vorgestellt wurden, erinnert das neue Razr Falt-Smartphone mit flexiblem Display noch stark seine Vorgänger. Das horizontale Klapphandy verfügt im inneren über einen faltbaren Bildschirm, das ausgeklappt 6,2-Zoll groß ist. Die Auflösung liegt bei 2.142 x 878 Pixeln (373 ppi). Im zusammengeklappten Zustand zeigt das 2,7-Zoll-Touch-Display auf der Außenseite Anrufe und Nachrichten an. Die Auflösung liegt bei 600 x 800 Pixeln (370 ppi). Auch Grundfunktionen wie der Google Assistant, die Kamera und Musik lassen sich über das Außendisplay kontrollieren.

Das Gehäuse des neuen Motorola Razr besteht aus rostfreiem Stahl. Geschützt wird das außenliegende Mini-Display durch Gorilla. Das Display im Inneren des Smartphones liegt im zusammengeklappten Zustand aufeinander. Laut Motorola soll das empfindliche Display so vor Staub und Kratzern geschützt werden. Eine Nano-Beschichtung sorgt außerdem dafür, dass das Gehäuse des faltbaren Smartphones vor Spritzwasser geschützt ist.

Wie beim fünfzehn Jahre alten Vorgänger bietet der Klappmechanismus nicht nur einen Schutz des Displays, sondern steuert auch einige Funktionen des Smartphones. Anrufe lassen sich beispielsweise durch das Zusammenklappen des Geräts beendet. Daw schwungvolle Öffnen des Motorola Razr, das vor fünfzehn Jahren mit einer Hand möglich war und dem Handy eine gewisse „Coolness“ verlieh, ist allerdings aufgrund des neuen Scharniers nicht mehr möglich.

Die verbauten Komponenten stammen aus der oberen Mittelklasse, können aber mit dem faltbaren Smartphones der Konkurrenz wie dem Huawei Mate X und dem Samsung Galaxy Fold, die aber natürlich ein anderes Konzept verfolgen und nochmals teurer sind, nicht mithalten. Als Prozessor kommt ein Snapdragon 710 zum Einsatz, der Arbeitsspeicher bietet 6 GB Kapazität und der interne Speicher ist 128 GB groß. Die Akkukapazität ist mit 2.510 mAh ebenfalls relativ niedrig. Entsperrt wird das Motorola Razr mit Hilfe eines Fingerabdrucksensors, der in der Wulst des Smartphones integriert wurde.

Auch die Hauptkamera kann mit aktuellen High-End-Geräten nicht mithalten. Sie bietet 16 Megapixel Auflösung (Blende f/1.7) und einen Dual-LED-Blitz aber keinen optischen Bildstabilisator. Die Selfie-Kamera nutzt das Display als Blitz und bietet eine Auflösung von 5 Megapixeln (Blende f/2.0).

Neben WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, LTE, UMTS und GSM verfügt das Motorola Razr über Bluetooth 5.0 und NFC, kann also beispielsweise für Google Pay genutzt werden. Eine klassische SIM-Karte gibt es hingegen nicht mehr. Stattdessen setzt Motorola ausschließlich auf eine eSIM, die in Deutschland jedoch noch nicht von allen Mobilfunkanbietern angeboten wird.

In einigen Ländern soll das Smartphone noch im Dezember vor dem Weihnachtsgeschäft erscheinen. Leider wird das in den USA 1.500 Dollar teure Gerät mit dem bereits jetzt veralteten Android 9 erscheinen. In Deutschland kommt das Gerät erst im ersten Quartal 2020 in die Läden.

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