Spiele Testberichte

„Need for Speed Payback“ Test: Volle Kraft voraus? Leider nicht ganz!

Weitere Missionen

Neben den Rennen und sonstigen Vergleichen mit fiktiven Streetracern stehen zahlreiche weitere Missionen zur Verfügung, die für die nötige Action sorgen. So können beispielsweise Raubüberfälle begangen werden. Diese zusätzlichen Missionen sorgen jedoch nicht nur für Abwechslung im Rennalltag, sondern auch für nützliche Extras, die innerhalb des Spiels eingesetzt werden können.

Fahrverhalten und Geschwindigkeiten

Während der zur Verfügung stehende Fuhrpark vollends überzeugt, enttäuscht das Fahrverhalten der Autos stark. Hinsichtlich des Verhaltens während der Fahrt und der Umsetzung der Geschwindigkeiten ist das Spiel auf unkomplizierten Spielspaß ausgelegt – nicht auf eine realistische Abbildung. So fühlen sich selbst Höchstgeschwindigkeiten nicht sonderlich spektakulär an und Horrorcrashs können mitunter mit wenigen Beulen überstanden werden.

Dieses absolut unrealistische Fahrverhalten der Autos vermag den Spielspaß zwar zu schmälern, zerstört den bis dato sehr positiven Eindruck des Gesamtspiels jedoch nicht. Letztendlich schafft kein Rennspiel den Spagat zwischen absolut realistischem Fahrverhalten und großem Spielspaß. Auch die Entwickler von „Need for Speed“ müssen hier einen Kompromiss eingehen und entscheiden sich zugunsten des großen Spielspaßes.

Dennoch muss festgehalten werden, dass „Need for Speed Payback“ nicht mit Konkurrenten wie GTA mithalten kann – zumindest hinsichtlich der realistischen Umsetzung des Fahrverhaltens sowie der Geschwindigkeiten.

Grafik und Sound

Grafisch hingegen weiß „Payback“ vollends zu überzeugen. Sowohl die Autos als auch die Spielwelt mitsamt der Charaktere wirkt sehr realistisch. Hier ist den Entwicklern von EA ein wahres Meisterwerk gelungen. Die Luxusautos können kaum von den realen Vorbildern unterschieden werden.

Auch die deutsche Synchronisation der Charaktere überrascht angenehm. Sarkastische Kommentare, schnippige Bemerkungen und ähnliche verbale Äußerungen sind absolut gelungen und fügen sich problemlos in das Gesamtbild ein. Auch der Soundtrack überzeugt mit Songs von den „Queens of the Stoneage“ und ähnlichen Hochkarätern.

Weniger überzeugen sind hingegen die Motorengeräusche der dargestellten Autos. Diese klingen recht zurückhaltend und sind somit insgesamt nicht sonderlich überzeugend dargestellt.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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