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Neue Gaming-Monitore von Acer: Nitro VG0 und RG0 präsentiert

Acer stellte in New York gleich zwei neue Monitorserien vor. Mit den Reihen VG0 und RG0 erweitert der bekannte Hersteller seine Nitro-Serie um zwei Unterreihen. Unter dem Label „Nitro“ vertreibt Acer preiswerte Gaminggeräte, die technisch der oberen Mittelklasse zuzuordnen sind.

Die RG0-Serie umfasst Modelle mit dünnem IPS-Panel und einer Bildwiederholrate von bis zu 75 Hz. Die VG0-Monitore sind dicker, hinsichtlich des Designs ausgefallener und bieten Bildwiederholraten von bis zu 144 Hz.

Beide Modelle werden zunächst ausschließlich in Full-HD-Auflösung und mit Bildschirmdiagonalen von 23,8 und 27 Zoll erscheinen. Modelle mit WQHD und 4K-Auflösung sollen im Laufe des Jahres hinzukommen. Beide Serien sind darüber hinaus mit FreeSync 2 ausgestattet, was vor allem bei der VG0-Serie mit ihren vergleichsweise hohen Bildwiederholraten sinnvoll erscheint. So profitieren die VG0-Monitore etwa von der Low-Framerate-Kompensation, wodurch Frameraten unterhalb des Freesyncminimus durch den Treiber verdoppelt oder verdreifacht werden.

Die Reaktionszeit der IPS-Panels beider Serien soll laut Acer eine Millisekunde betragen, was durch eine Low-Motion-Blur-Technik, die von Acer als „Visual Response Boost“ bezeichnet wird, erreicht wird. Durch diese Technik werden zwar Schlieren minimiert – dies geschieht jedoch auf Kosten von unschönem Bildschirmflimmern. Das Flimmern ist zwar nicht sichtbar, könnte jedoch auf einfachem Wege vermieden werden. Darüber hinaus ist es nicht sonderlich gesund für das menschliche Auge und führt schnell zu Ermüdungserscheinungen.

Der Standfuß beider Modelle ist recht unflexibel. Die kaum mögliche Flexibilität hinsichtlich der Einstellung bzw. Ausrichtung des Bildschirms ist jedoch auf die Preisklasse, der die Monitore angehören zurückzuführen. Bei diesem günstigen Preis können ergonomische Eigenschaften kaum wirtschaftlich umgesetzt werden.

Monitorfunktionen lassen sich bequem per Maus steuern, was für diese Preisklasse wiederum ungewöhnlich ist und einen Vorteil hinsichtlich des Komforts bei der Bedienung darstellt. Das lästige Klicken durch das OSD-Menü entfällt also.

Beide Monitore sollen Ende Juni in der Full-HD-Version erscheinen. Die 24-Zoll-Varianten sollen 159 Euro kosten, während die 27 Zoll großen Monitore für 199 Euro erhältlich sein werden.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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