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Neue Spekulationen rund um das neue iPhone

Wie in jedem Jahr können Fans die Veröffentlichung der neuen iPhones kaum erwarten. Wie in jedem Jahr kochen Spekulationen und Emotionen bereits lange vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin hoch. 2020 stellt hierbei keine Ausnahme dar. Angebliche Konzept-Leaks, in Japan veröffentlichte Patente und viele weitere Indizien heizen die Spekulationen nun weiter ein: Wird die ungeliebte Notch verschwinden und Apple zu Touch ID zurückkehren?

Vor wenigen Tagen tauchte auf YouTube ein angeblicher Konzept-Leak des neuen iPhones auf – ohne Notch, sehr dünn und ohne Platz für Kamera- und IR-Sensoren. Die Bilder erhitzten die sowieso schon aufgewühlten Gemüter und regten die Diskussionen um das neue Handy weiter an. Viele Fans wünschen sich das Verschwinden der ungeliebten Notch. Gleichzeitig will kaum jemand ein dickeres Smartphone mit größeren Rändern – auf die Frontkamera und weitere Annehmlichkeiten, die Platz benötigen, soll aber auch nicht verzichtet werden. Will Apple all die Wünsche, die in den vielen Diskussionen, die vor allem im Internet ausgetragen werden, berücksichtigen, steht das Unternehmen wohl vor einer schier unlösbaren Aufgabe. In Japan aufgetauchte Patente, die von der niederländischen Seite LetsGoDigital analysiert wurden, scheinen nun jedoch darauf hinzudeuten, dass die Quadratur des Kreises tatsächlich gelingen könnte.

Rückkehr zu Touch ID

Die Notch ist auf den Grafiken, die zum Patent gehören, verschwunden. Platz für die für Face ID nötigen Sensoren wurde jedoch nicht geschaffen. Die Entsperrung per Gesichtserkennung ist nur mit Infrarotsensoren, die bisher in der Notch untergebracht sind, möglich. LetsGoDigital folgert daraus, Apple würde sich von Face ID abwenden und Touch ID, also die Entsperrung per Fingerabdrucksensor, wiedereinführen. Der dazu benötigte Sensor könnte – wie bei Androidgeräten üblich – unter dem Frontdisplay untergebracht werden.

Die Abschaffung der unbeliebten Notch würde damit zulasten der Face-ID-Abschaffung gehen. Apple hatte diese Technologie zur Entsperrung des Smartphones erst 2017 eingeführt. Seit dem letzten Jahr zählt sie bei Apple zum Standard in allen neuen Geräten.

Frontkamera unter dem Display?

Auch für die Frontkamera bleibt bei fehlender Notch und der auf den Patentbildern dargestellten Displaygröße kein Platz. Soll nicht auf eine Frontkamera verzichtet werden, was bei der enormen Popularität von Selfies vermutlich einen Sturm der Entrüstung auslösen dürfte, muss die Kamera ebenso wie der Fingerabdruckscanner unter dem Display untergebracht werden. LetsGoDigital geht von einer solchen Lösung aus. Geforscht wird an einer solchen Lösung tatsächlich. Besonders Oppo und Xiaomi hatten sich in der Vergangenheit in diesem Bereich hervorgetan. Oppo präsentierte sogar bereits einen Prototyp, der Journalistinnen und Journalisten zur Verfügung gestellt wurde. Möglicherweise steht Oppo sogar kurz vor der Markteinführung eines solchen Produkts.

Notebookcheck hält eine solche Lösung jedoch für völlig unplausibel: Bisher stelle eine solche Lösung einen nicht mit bezahlbaren Preisen und gewohnter Qualität zu vereinenden Wunschtraum der Branche dar. Auch die Abkehr von Face ID wird für hochgradig unwahrscheinlich gehalten. Notebookcheck geht insgesamt davon aus, dass das Patent eher für zukünftige iPhones ab frühestens 2021 gedacht sei und keineswegs für die in diesem Jahr erscheinenden Modelle, die bereits vor dem Sommer in die Massenproduktion gehen müssten.

Möglich erscheint vieles. Tatsächlich werden wir erst bei der Präsentation wissen, welchen Weg Apple einschlagen wird und ob der Konzern technisch möglicherweise schon viel weiter ist als gemeinhin angenommen. Die Präsentation kann also weiterhin mit Spannung erwartet werden. Vermutlich ist bis dahin bereits mit weiteren Leaks und Spekulationen zu rechnen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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