Acer Sospiro A15: Neues Einsteiger-Smartphone mit Zweitdisplay auf der Rückseite

Jens Scharfenberg
Jens Scharfenberg · 2 Min. Lesezeit
acer sospiro a15

Acer hat mit dem Sospiro A15 ein neues Android-Smartphone für das Einsteiger-Segment vorgestellt. Auffälligstes Merkmal ist ein zusätzliches Display auf der Rückseite, das in dieser Preisklasse eher unüblich ist.

Zweitdisplay als Alleinstellungsmerkmal

Auf der Rückseite des Sospiro A15 sitzt ein 1,88 Zoll großes TFT-Display mit einer Auflösung von 240 x 284 Pixeln. Es zeigt Benachrichtigungen an, erlaubt die Steuerung der laufenden Musikwiedergabe und dient als Sucher für die rückseitige Kamera bei Selfies mit dem Hauptsensor. Die Vorderseite setzt auf ein deutlich größeres 6,67 Zoll IPS-Display mit 1600 x 720 Pixeln und einer für diese Preisklasse angenehm hohen Bildwiederholrate von 120 Hz.

acer sospiro a15

Einsteiger-Hardware ohne 5G

Angetrieben wird das Sospiro A15 vom Unisoc T615, einem Einsteiger-Chipsatz ohne 5G-Unterstützung. Dazu gesellen sich 6 GB RAM und 128 GB interner Speicher, der sich per microSD-Karte um bis zu 1 TB erweitern lässt. Bei den Kameras setzt Acer auf eine 64-MP-Hauptkamera sowie eine 16-MP-Frontkamera. Der 5.000-mAh-Akku wird über USB-C mit bis zu 18 Watt geladen, als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz.

Solide Ausstattung fürs Budget-Segment

Abgerundet wird die Ausstattung durch NFC, einen 3,5-mm-Klinkenanschluss, einen seitlich angebrachten Fingerabdrucksensor sowie eine IP64-Zertifizierung gegen Staub und Spritzwasser. Mit 8,35 Millimetern Dicke und 206 Gramm Gewicht bleibt das Smartphone vergleichsweise handlich. Erhältlich ist es in den Farben Orange und Blau.

Vorerst nur für Lateinamerika

Das Acer Sospiro A15 richtet sich zunächst an den lateinamerikanischen Markt. Konkrete Preisangaben liegen bislang nicht vor, ein Launch in Deutschland gilt als eher unwahrscheinlich. Wer nach einem hierzulande erhältlichen Smartphone mit Zweitdisplay sucht, wird eher im Rugged-Segment fündig, etwa beim FOSSiBOT S3 oder dem Doogee S119, die beide ein ähnliches Konzept verfolgen.

Bilder: Asus